Erfahrungsberichte Auszubildende

Frühes Aufstehen als erste Herausforderung

Beton- und Stahlbetonbauer im 3. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Construction

Nach dem Fachabitur habe ich mich um eine Ausbildung beworben. Das Baugewerbe und HOCHTIEF waren meine zweite Wahl, eigentlich wollte ich etwas mit Biochemie machen. Weil das jedoch nicht klappte, habe ich mich für die Ausbildung bei HOCHTIEF entschieden. Die praktische Ausbildung und die körperliche Arbeit waren die Hauptgründe, weshalb ich Beton- und Stahlbetonbauer lernen wollte. Aufmerksam auf HOCHTIEF wurde ich über die Familie – mein Onkel war bereits im Unternehmen tätig und mit ihm besuchte ich verschiedene Baustellen.

Das Interessante an der Ausbildung ist, dass ich sowohl draußen auf der Baustelle als auch drinnen in der Berufsschule und im Ausbildungszentrum arbeite.

Wie mein Arbeitstag als Auszubildender aussieht? Bei Baustelleneinsätzen stehe ich morgens um 4.30 Uhr auf, damit ich pünktlich um 7.00 Uhr mit der Arbeit auf der Baustelle beginnen kann. Ich bereite Schalungen vor, zum Beispiel für Stützen, übernehme die Nachbehandlung und fertige Bewehrungen an. Mit dem Kranführer arbeite ich eng zusammen, damit es auf der Baustelle nicht zu Unfällen kommt. Draußen zu arbeiten, macht mir am meisten Spaß – vor allem wegen der frischen Luft am Morgen, die mich wach hält. Als Beton- und Stahlbetonbauer arbeitet man immer in der Gruppe. Meine Gruppe besteht aus sechs bis sieben Mann, die alle aus dem Ruhrgebiet kommen. Das schweißt zusammen, wenn wir beispielweise auf Baustellen in Köln eingesetzt sind. Sich auf sein Team verlassen zu können, ist bei der Arbeit sehr wichtig. Bei Problemen kann man immer den Vorarbeiter oder Gesellen fragen. Meistens bin ich aufgrund der Zugfahrt gegen 18.00 Uhr wieder zu Hause. Habe ich Berufsschule oder bin im Ausbildungszentrum, komme ich etwas zeitiger zurück.

Herausfordernd an meiner Arbeit finde ich vor allem das zeitige Aufstehen und die Zeit, die ich im Zug zur Baustelle und nach Hause verbringe. Ein Praktikum während der Schulzeit kann ich jedem nur empfehlen. Nicht nur das Kennenlernen der Arbeit ist dabei wichtig, sondern ob man mit dem zeitigen Aufstehen zurechtkommt.

Für die Ausbildung unbedingt notwendig ist ein guter Stand in Mathe. Winkelberechnungen oder der Pythagoras sollten keine Fremdwörter sein. Flexibilität ist für den Einsatz auf wechselnden Baustellen dringend notwendig. Auch mit Scheuklappen und der Einstellung herumzulaufen „Ich mache mein eigenes Ding“, eckt man schnell beim Vorarbeiter und den Kollegen an. Auf dem Bau herrscht außerdem ein rauher Ton, so sollte man nicht verweichlicht sein.

Mein persönliches Ziel sieht folgendermaßen aus: erst die Lehre, dann eine theoretische Weiterbildung in Form eines Studiums und anschließend wieder Bau.

Beton ohne "Rotznasen"

Zimmerer im 3. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Construction

Eine Ausbildung zum Zimmerer zu machen, stand für mich schon lange fest. Mit meinem Opa hatte ich schon früher immer zusammen gearbeitet. Er empfahl mir auch, mich bei HOCHTIEF zu bewerben, da er bereits dort selbst tätig war. Nach meinem Fachabitur der Holztechnik schickte ich meine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Zimmerer an HOCHTIEF. Mit Erfolg – ich bekam den Job!

Was mir besonders an der Ausbildung gefällt, ist die überbetriebliche Ausbildung im Ausbildungszentrum. Ich lerne sowohl das traditionelle Handwerk wie das Errichten von Dachstühlen und den Gaubenbau als auch das für die Industrie benötigte Handwerk kennen. Inzwischen kann ich schon gut mit Beton und Stahlbeton umgehen. So bearbeite ich auf Baustellen zum Beispiel den gegossenen Beton und entferne daran die „Rotznasen“. Das heißt, ich nehme den Feinschliff am Beton vor und sorge so für eine glatte Oberfläche. Mathematische Fähigkeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen sind in meiner Ausbildung wichtige Voraussetzungen, die man mitbringen sollte.

Während meiner Ausbildung habe ich bisher auf Baustellen mitgeholfen beispielsweise beim inHaus2 und dem Caecilium. Bei der Arbeit auf den Baustellen wurde ich zunächst angeleitet und konnte später immer mehr selbstständig arbeiten. Am besten fand ich bisher die Lehrlingsbaustellen. Mit anderen Auszubildenden bekamen wir die Verantwortung für unser eigenes Bauprojekt – wir mussten dafür alles selbst planen und umsetzen.

Nach der Ausbildung möchte ich mich unbedingt weiter entwickeln. Die HOCHTIEF-Akademie bietet den Studiengang zum Bauingenieur an, der mich sehr interessiert.

Vom Praktikum in die Ausbildung

Immobilienkauffrau im 3. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Property Management

Für die Erlangung des Fachabiturs absolvierte ich ein sechs-monatiges Praktikum bei HOCHTIEF. Auf die Möglichkeit, hier ein Praktikum zu machen, kam ich durch Gespräche mit einem Bekannten, der ebenfalls bei HOCHTIEF beschäftigt ist. Die Aufgabengebiete und Tätigkeiten während meines Praktikums waren schon damals sehr interessant, abwechslungsreich und machten mir viel Spaß.

Das Praktikum weckte zunehmend mein Interesse an einer Ausbildung bei HOCHTIEF. Dies auch aus dem Grund, weil HOCHTIEF ein großes renommiertes und internationales Unternehmen ist, welches mir unter anderem auch durch seine diversen Tochtergesellschaften vielfältige Möglichkeiten für meine spätere berufliche Entwicklung bietet.

Da ich während meines Praktikums im Bereich der Immobilienwirtschaft eingesetzt war, stand für mich fest: Ich will den Beruf einer Immobilienkauffrau erlernen!

Im Herbst war es dann endlich soweit; mein Wunsch ging in Erfüllung. Ich begann meine Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei HOCHTIEF Property Management. Die Ausbildung umfasst neben der praktischen Arbeit im Betrieb auch den Besuch einer Berufsschule (zwei Mal pro Woche) und endet nach dreijähriger Ausbildung mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer.

Nun stand ich zu Beginn der Ausbildung vor einem neuen Lebensabschnitt und einer neuen Herausforderung.

Am Anfang erhielt ich einen Ausbildungsplan, der mir die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche in den jeweiligen Abteilungen in der zeitlichen Abfolge aufzeigte. Die Einsatzgebiete umfassen danach unter anderem folgende Bereiche: Buchhaltungsservice, Controlling, Forderungsmanagement, kaufmännisches/technisches Objektmanagement, Betriebs-/Nebenkostenabrechnungen sowie die Bau- und Projektsteuerung. Weiterhin erhält man während der Ausbildungszeit mehrfach die Möglichkeit, in anderen konzernzugehörigen Unternehmungen außerhalb des eigenen Betriebes (zum Beispiel im Bereich Projektentwicklung und Facility Management) tätig zu werden. Ich durfte während meiner Ausbildung zudem eine dreiwöchige Dienstreise nach Essen absolvieren, um in der HOCHTIEF Aktiengesellschaft den Bereich Personal kennenzulernen.

Mittlerweile befinde ich mich im dritten Ausbildungsjahr und meine Ausbildung ist noch immer sehr abwechslungsreich. Täglich erhalte ich neue Aufgaben, die ich selbstständig bearbeiten darf, wodurch ich meine bisherigen beruflichen Erfahrungen im Bereich der Immobilienwirtschaft stetig ausbauen und vertiefen kann. Natürlich erhalte ich auch bei Bedarf Unterstützung von den zuständigen Mitarbeitern (kaufmännische/-r oder technische/-r Objektmanager/-in, Property Manager). Gerade aber dieses eigenständige Handeln und Bewältigen der an mich gestellten unterschiedlichen Herausforderungen sowie das Kennenlernen der unterschiedlichsten Abteilungen und der dort beschäftigten Kollegen gefällt mir an meiner Ausbildung am besten.

Vielseitige Aufgabenbereiche einer  Industriekauffrau

Industriekauffrau im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Construction

Ich habe mich bei HOCHTIEF um einen Ausbildungsplatz beworben, da es ein vielseitiger Betrieb ist, der auch international tätig ist und so die Chance für mich besteht, auch international zu arbeiten. Zudem werden die Auszubildenden durch Lehrgänge und durch die HOCHTIEF-Akademie gefördert.

Meine Erwartungen an die Ausbildung sind ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet und ein gutes Klima unter den Kollegen. Zudem möchte ich möglichst viel in der Ausbildung lernen, um die Kenntnisse in den späteren Berufsalltag mitnehmen zu können.

Zu Beginn meiner Ausbildung nahmen alle Auszubildenden an einem dreiwöchigen baukaufmännischen Lehrgang in Kerpen teil. Dort wurden Themen wie Baustoffkunde, Versicherungen sowie Arbeits- und Unfallschutz behandelt. Ich fand den Lehrgang am Anfang der Ausbildung nützlich, da sich die Auszubildenden besser untereinander kennen lernen konnten und noch mehr über HOCHTIEF erfuhren.

Mein erster Einsatz war in den kaufmännischen Diensten, in denen ich mich unter anderem um die formale Rechnungsprüfung gekümmert habe. Dabei lernte ich den gesamten Prozess vom Einscannen, Prüfen der Rechnungen bis hin zu deren Weiterleitung kennen.

Im Laufe der dreijährigen Ausbildung müssen alle Auszubildenden zudem die Pflichtabteilungen (teilweise in Essen) durchlaufen, damit sie die Zusammenhänge der einzelnen Bereiche verstehen. Auch bei den „Kölnern“ führt kein Weg daran vorbei. So habe ich ein Appartement in Essen gestellt bekommen, um die Arbeitsaufgaben in der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen und in der Personalabteilung näher kennen zu lernen.

Die Ausbildung macht mir viel Spaß, da alle Kollegen freundlich sind und sich bemühen, mir ständig neue Arbeitsabläufe nahe zu bringen. Der vielseitige und flexible Aufgabenbereich des Berufes gefällt mir sehr gut. Dazu gehört beispielsweise auch ein Baustelleneinsatz, bei dem man sich ein Bild vom Baugeschäft bei HOCHTIEF macht.

Auf dem Weg zum Flughafen

Industriekauffrau im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Facility Management

Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist es gar nicht so leicht zu entscheiden, welchen beruflichen Werdegang man einschlagen möchte. Oftmals kann man sich auch nicht vorstellen, welche Tätigkeiten und Aufgaben einen im Beruf erwarten.

In folgenden Zeilen möchte ich euch einen kurzen Einblick über meine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse in der Ausbildung geben.

Im September letzten Jahres habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei HOCHTIEF Facility Management begonnen und bin derzeit im zweiten Ausbildungsjahr. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre.

Als ich mich bei HOCHTIEF beworben habe, erhoffte ich mir eine abwechslungsreiche, vielseitig orientierte Ausbildung, in der ich Erfahrungen mit kaufmännischen Systemen, Vorgehensweisen und dem Umgang mit Kunden sammeln kann. Außerdem sollte es eine Ausbildung sein, mit der ich mich im späteren Berufsleben flexibel geben kann und die mir Weiterbildungsmöglichkeiten bietet.

Zunächst stieß ich auf HOCHTIEF durch einen Zeitungsartikel, in dem stand, dass HOCHTIEF zum besten Ausbildungsunternehmen gekürt wurde. Daraufhin informierte ich mich im Internet über das Unternehmen und war beeindruckt von der Größe des Unternehmens sowie von den verschiedenen Projekten.

In dem einem Jahr meiner Ausbildung habe ich schon einiges gelernt und erlebt.

Zu Beginn war ich in der kaufmännischen Abwicklung in einer Niederlassung eingesetzt, wo ich die ordnungsgemäße und vollständige Abrechnung sowie den richtigen Umgang mit dem Kunden lernte. Anschließend half ich in der Personalabteilung z. B. bei der Erstellung von Mitarbeiterzeugnissen. Auch wurde ich in der Buchhaltung in Essen eingesetzt. Im IT-Controlling lernte ich, wie man Laptops neu installiert, Mitarbeitern ein Funktionspostfach einrichtet und weitere Dinge, die auch im Alltag hilfreich sind. In den zwei Wochen in der Controlling-Abteilung erfuhr ich viel über die Planung, Steuerung und Kontrolle von unseren Unternehmenszielen. Derzeit bin ich am Flughafen München in der Eingangsrechnungsprüfung eingesetzt. Dort wird mir gezeigt, worauf ich beim Bezahlen von Rechnungen achten muss. Zugleich lerne ich in der kaufmännischen Abwicklung, wie man Rechnungen an den Kunden schreibt.

Ich bin froh, dass ich mich für HOCHTIEF entschieden habe. Besonders schätze ich die vielen netten Kollegen und deren Geduld und Zeit, die sie für mich aufbringen, um meine Fragen zu beantworten. Auch schätze ich, dass mir Möglichkeiten geboten werden, selbst Verantwortung für Aufgaben zu übernehmen. Ich freue mich schon auf die weitere Zeit.

Euch weiterhin viel Glück und Spaß bei der Ausbildungssuche!

Verantwortung für ein eigenes Projekt

Industriekauffrau im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Facility Management

Seit nun einem Jahr bin ich bei HOCHTIEF Facility Management und mache dort meine Ausbildung zur Industriekauffrau. Ich habe in dieser Zeit schon allerhand in meiner Ausbildung erlernt und viel erlebt.

Aber nun von vorne… Durch die Vielzahl von Projekten in Deutschland (zum Beispiel die Elbphilharmonie im Hamburg) bin ich auf HOCHTIEF aufmerksam ge­worden. Daraufhin habe ich mich im Internet erkundigt und meine Online-Bewerbung verschickt. Schon nach kurzer Zeit wurde ich von einer Mitarbeiterin angerufen und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Zur Vorbereitung auf dieses Gespräch informierte ich mich vorher eingehend über HOCHTIEF und schaute mir noch einmal die Tätigkeiten einer Industriekauffrau genauer an. Ich wusste, dass diese Ausbildung etwas für mich ist.

Das Vorstellungsgespräch fing nicht gut an. Ich kam einige Minuten zu spät, da ich mein Abiturzeugnis im Auto vergessen hatte. Trotz eines sehr interessanten Gesprächs fuhr ich aufgrund des Zwischenfalls mit sehr wenig Hoffnung nach Hause. Doch schon kurze Zeit später hatte ich meinen Ausbildungsvertrag in den Händen und der Umzug, in eine neue Stadt und weg von den Eltern, konnte erfolgen.

Ich kam schnell mit den Arbeitskollegen in Kontakt und wurde herzlich aufgenommen. Zunächst lernte ich die Rechnungsbearbeitung und die kaufmännische Projektabwicklung kennen. Vor der Ausbildung hatte ich keine Vorstellung, wie umfassend die Arbeitsaufgaben deutschlandweit in diesem  Bereich sind. Aber es ist gigantisch und teilweise unvorstellbar, wie alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen und sich gegenseitig ergänzen.

Seminare bereiteten uns schon frühzeitig auf die kaufmännische Ausbildung vor. Sechs Wochen verbrachte ich bisher auf einer großen Baustelle in Hannover und lernte dort den Arbeitsablauf des Sekretariats kennen. Ich arbeitete auch eng mit der Projektkauffrau zusammen, was mich natürlich am meisten interessiert hat. Kurze Zeit später bekam ich eine große Aufgabe – ich durfte mein eigenes Projekt kaufmännisch betreuen. Auch wurden mir die Projekte gezeigt, die sich in anderen Bundesländern befinden, wie beispielweise das Mercedes Benz Werk in Bremen. Den Flughafen Hamburg lernte ich ebenfalls für zwei Wochen kennen. Neben meinen eigentlichen Arbeitsaufgaben durfte ich mir dort einige Flugzeuge sogar von innen anschauen.

Einmal im Jahr treffen sich alle Auszubildenden der Region Nord, um sich näher kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. So verbrachten wir dieses Jahr einen schönen Tag in Hamburg, haben uns die Baustelle Elbphilharmonie angeschaut und anschließend den Tag beim Grillen ausklingen lassen.

Also, bei HOCHTIEF wird es nie langweilig. Mit jeder Abteilung erkennt man neue Zusammen­hänge, lernt viele Kollegen kennen und schätzen. Und falls Ihr irgendwann einmal ein Problem haben solltet, stehen euch die Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Knifflige Aufgaben neben dem Tagesgeschäft

Industriekaufmann im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Construction

Da ich durch zwei dreiwöchige Praktika bei HOCHTIEF schon einige Erfahrungen und Eindrücke über das Unternehmen sammeln konnte, stand für mich vor Ende meiner Schulzeit fest, dass ich meine Ausbildung bei HOCHTIEF beginnen möchte.

Meine Erwartungen an die Ausbildung bestanden darin, die Funktionsweise eines international agierenden Baukonzerns kennen zu lernen und die Möglichkeit zu haben, meine Erfahrungen aus den Praktika zu vertiefen. Darüber hinaus war ich gespannt, auf Herausforderungen zu treffen und mich zusammen mit sowie durch HOCHTIEF entwickeln zu können.

Ein typischer Arbeitstag für mich bei HOCHTIEF besteht darin, die Kollegen bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen und auch Aufgaben eigenständig zu übernehmen. Dazu gehört zum Beispiel die Rechnungsprüfung und Bearbeitung, das Mahnwesen sowie Telefonate mit Nachunternehmern sowie Lieferanten. Außerdem bekommt man oft neben dem normalen „Tagesgeschäft“ zusätzliche Aufgaben, die teilweise sehr knifflig sind.

Die größte Herausforderung ist zu Beginn der Ausbildung, einen Überblick über die einzelnen Abteilungen und gebräuchlichen Abkürzungen bei HOCHTIEF zu bekommen und damit von Anfang an zu arbeiten. Aber genau das macht die Ausbildung spannend. Da man immer zwischen einzelnen Abteilungen wechselt, kann man sich ein Gesamtbild über die verschiedenen Funktionsweisen der Abteilungen machen. HOCHTIEF bietet dadurch meiner Meinung nach ein sehr vielseitiges Ausbildungsspektrum an, in dem viele Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt und auch umgesetzt werden. Das wichtigste ist jedoch, dass ich als Azubi auch selbst Vorschläge, beispielweise zu Einsatzorten, machen kann, die ich gerne näher kennenlernen möchte.

Besonders positiv ist, dass man grundsätzlich immer nette Kollegen an seiner Seite hat, die bei Problemen und Fragen gerne helfen und somit ein sehr gutes Betriebsklima schaffen. Das Zusammenspiel zwischen Azubis und langjährigen Mitarbeitern von HOCHTIEF funktioniert meiner Meinung nach sehr gut. Bisher wurden alle Erwartungen, die ich im Vorfeld an die Ausbildung hatte, erfüllt und auch übertroffen.

Pendeln zwischen Ausbildung und Studium

Industriekaufmann mit begleitendem Studium zum Bachelor of Arts (Fachrichtung Business Administration) im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Aktiengesellschaft

Vor einem Jahr habe ich meine Ausbildung zum Industriekaufmann mit dualem Studium zum Bachelor of Arts begonnen. Während der praktischen Ausbildung zum Industriekaufmann durchlief ich mehrere Stationen in Tochterunternehmen und in der Konzernzentrale.

Einen meiner mehrmonatigen Einsätze hatte ich bei STREIF Baulogistik, einer 100prozentige Tochter von HOCHTIEF Construction. Hier werden interne und externe Bauprojekte mit der kompletten Baustelleneinrichtung versorgt. Das fängt bei Stromverteilern an, geht über Baucontainer bis hin zu Großkränen. Ich unterstützte hierbei das Controlling bei der Kostenkontrolle.

Während meiner vorlesungsfreien Zeit hatte ich die Möglichkeit, auf einer Großbaustelle in Hamburg das Kerngeschäft von HOCHTIEF Construction kennen zu lernen. Ich unterstützte dort die kaufmännische Baustellenbetreuung. Zu meinen Aufgaben gehörten das Prüfen von Rechnungen und die Kommunikation mit Nachunternehmern sowie Lieferanten. Dieser Praxisbezug und die internationale Ausrichtung des HOCHTIEF Konzerns – und die damit verbundene Möglichkeit eines solchen Einsatzes im Ausland – haben bei meiner Bewerbung eine große Rolle gespielt.

Meine Ausbildung zum Industriekaufmann beinhaltet einen Tag pro Woche am Berufskolleg. Dort werde ich mit den anderen dualen Studenten gezielt auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer vorbereitet. Bei dieser Form der Ausbildung findet die Abschlussprüfung bereits nach zwei Jahren statt.

Parallel studiere ich abends an der Berufsakademie. Das Studium endet nach drei Jahren mit der Bachelor-Thesis und dem Abschluss „Bachelor of Arts“. Im Studium werden nicht nur wirtschaftswissenschaftliche Themen behandelt, sondern auch Präsentations- und Redetechniken geübt. Pro Semester besuche ich vier bis fünf Unterrichtsmodule, die mit einer Klausur oder Hausarbeit beendet werden. Die Vorlesungen finden dabei zu Themenbereichen wie BWL, VWL, Recht und Business English statt.

Rückblickend habe ich mit dieser Ausbildung für mich persönlich die richtige Entscheidung getroffen, weil hier Theorie und Praxis in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Von Zahlen und Buchstaben

Kauffrau für Bürokommunikation im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Projektentwicklung

Ein Freund meiner Eltern, der bei HOCHTIEF tätig ist, erzählte mir von HOCHTIEF. Dadurch wurde ich auf das Unternehmen aufmerksam. Ich fand es interessant, dass HOCHTIEF ein weltweiter Baukonzern ist und viele verschiedene Unternehmensbereiche hat. So entschied ich mich, mein Schülerpraktikum und in den Ferien ein weiteres Praktikum zu absolvieren. Dadurch erhielt ich einen näheren Einblick in das Unternehmen und konnte verschiedene Arbeitsabläufe kennen lernen. Mit diesen Erfahrungen kam ich zu dem Entschluss, mich bei HOCHTIEF für die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation zu bewerben.

Von einer Ausbildung bei HOCHTIEF erwartete ich zunächst, gut in das Berufsleben einzusteigen, Einblicke in verschiedene Abteilungen und Arbeitsabläufe zu erhalten und auch selbstständig arbeiten zu können.

Ich habe die Möglichkeit, viele Abteilungen zu durchlaufen und so sind die Aufgaben immer unterschiedlich. Es gibt Abteilungen, in denen viel mit Zahlen gearbeitet wird, wie zum Beispiel das Rechnungswesen oder Controlling, aber wiederum auch Abteilungen, in denen mehr Textarbeit (beispielsweise im Bereich Kommunikation/Marketing) vorkommt. Durch die Flexibilität kann man somit herausfinden, welcher Aufgabenbereich einem am besten liegt.

Ein Einsatzbereich von mir war der Zentrale Einkauf von HOCHTIEF Facility Management. Mein Aufgabenfeld umfasste alles, was mit Mobilfunk im Zusammenhang steht. Dazu gehören unter anderem Bestellungen von Handys, BlackBerrys usw., Neuverträge oder Kündigungen und Änderungen von Daten.

Des Weiteren durfte ich Mitarbeiter auf einer Messe, auf der HOCHTIEF Facility Management vertreten war, begleiten. Dies war eine weitere tolle Erfahrung und ein interessanter Einblick in den Ablauf einer Messe, nicht als Zuschauer, sondern als Aussteller.

Da HOCHTIEF international und in ganz Deutschland vertreten ist, besteht die Möglichkeit, in einer anderen Niederlassung oder im Ausland eingesetzt zu werden. Es können auch Wünsche geäußert werden.

Die Aufgaben einer Kauffrau für Bürokommunikation sind typische Sekretariatsaufgaben, wie zum Beispiel Telefon, Terminplanung oder Organisation. Es gibt Abteilungen, in denen man eingesetzt wird, um vielleicht Urlaubsvertretung für eine Sekretärin eines Chefs zu machen, aber auch Abteilungen mit anderen anspruchsvollen Aufgaben. Es ist unterschiedlich und sehr flexibel, sodass man viele Erfahrungen sammeln kann.

Abwechslungsreich

Veranstaltungskauffrau im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Facility Management

Meine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau bei HOCHTIEF Facility Management habe ich in der Philharmonie in Essen begonnen und werde sie voraussichtlich in eineinhalb Jahren abschließen.

Für die Ausbildung habe ich mich interessiert, da sie sehr abwechslungsreich und überhaupt nicht monoton ist. Im Vorhinein wusste ich, dass man für diesen Beruf viel Organisationstalent, Flexibilität und Detailliebe mitbringen muss. Des Weiteren ist die Freude an kundenorientiertem Arbeiten sowie am Arbeiten im Team sehr wichtig.

Wesentliche Gründe für eine Bewerbung bei HOCHTIEF waren: Bei HOCHTIEF gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten, die mein Interesse geweckt haben und die Kollegen waren im Vorstellungsgespräch so freundlich, dass ich mich gleich wohl gefühlt habe.

Bis jetzt ist meine Ausbildung so abgelaufen, dass ich im 1. Ausbildungsjahr in der Abteilung Veranstaltungsleitung viel mit meiner Ausbilderin zusammen gemacht habe, um das Unternehmen und die Abläufe kennen zu lernen. Veranstaltungen haben wir meistens zusammen geleitet und die anfallende Büroorganisation wie Postfach, Ablage, Mitschnitte der Veranstaltungen etc. übernommen. Auch die Veranstaltungsorganisation wie Bestellungen des Vorderhauspersonals, Beschilderungen, Weiterleitung der Ablaufpläne usw. gehörten zu meinen Aufgaben. Außerdem muss ich jeden Monat einen Monatsbericht mit einer Veranstaltungsübersicht, den Schadens-, Unfall- und Diebstahlprotokollen, dem Wachbuch der Pforte und den Verbrauchszahlen Energie und Cleaning zusammenstellen. Diesen bekommt dann unser Auftraggeber. Derzeit bin ich in der Abteilung Disposition eingesetzt. Hier wird das Personal und Material für die Veranstaltungen disponiert, die Personalpläne werden erstellt und Angebote an unseren Auftraggeber geschrieben.

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass dieser Beruf manchmal etwas hektisch ist. Dennoch liebe ich meine Arbeit und bin froh, mich für diese Ausbildung entschieden zu haben.

Vom Wunsch zeichnen zu wollen

Bauzeichner im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Construction

Bauzeichner erstellen maßstabgerechte Bauzeichnungen und Baupläne, Schalpläne und Bewehrungspläne nach den Vorgaben eines Architekten oder Ingenieurs.

Ich befinde mich momentan im zweiten Ausbildungsjahr bei HOCHTIEF Construction und möchte Bauzeichner werden.

Meine Fachrichtung als Bauzeichner ist der Ingenieurbau. Wie ich auf diesen Beruf kam? Seit der siebten Klasse wollte ich schon immer etwas erlernen, wo ich zeichnen kann, da dachte ich zunächst an Architekten. Kunst, Physik, Mathe (Geometrie) und Sport waren meine Lieblingsfächer.

Zunächst begann ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann, die ich erfolgreich abschloss. Diese Tätigkeit war jedoch nicht mein Fall, sodass ich einen anderen Weg gehen wollte: Richtung Zeichnen. Da mein Vater in der Baubranche tätig ist, kannte ich HOCHTIEF. Nach meinem Zivildienst beschloss ich, mich bei HOCHTIEF zu bewerben. Eigentlich mit wenig Hoffnung, da ich „nur“ einen Realschulabschluss habe. Doch dann bekam ich einen Termin zum Einstellungstest und bestand diesen mit Bravour. Ich konnte es kaum glauben, ich durfte bei HOCHTIEF mit der Ausbildung starten!

Bevor ich die Ausbildung begann, hatte ich schon Vorstellungen, was ein Bauzeichner macht. Aus dem Internet erfuhr ich, dass der heutige Bauzeichner nur mit CAD-Programmen zeichnet. Was ich nicht vermutet hätte war, dass wir so viel bzw. erst einmal nur mit der Hand zeichnen sollten. Man muss dabei genau überlegen, wie und wo ein Strich hinkommt. Vor allem erfährt man, wie es als Bauzeichner früher gewesen sein muss, noch mit Tusche zu zeichnen. Kleine Figuren und Muster, später dann Ansichten und Grundrisse sowie die Bewehrung – alles lernten wir seit dem Beginn der Ausbildung. Eine Bewehrung  ist die Verstärkung eines Bauteil-Objekts durch ein anderes. Das heißt, wir Bauzeichner legen Stabstähle in verschiedenen Formen in Betonteile, damit diese  eine höhere  Belastbarkeit aushalten. Genaues Zeichnen ist dabei immer sehr wichtig.

Auf Lehrgängen lerne ich, wie ich mit CAD-Programmen zeichne. Auch andere Lehrgänge wie Stahlbeton, Maurern und Trockenbau mache ich mit. Dort darf man richtig zupacken, da müssen wir selbst ein kleines Betonteil fertigen, eine kleine Mauer hoch ziehen, Fliesen legen oder auch Rigips bearbeiten, spachteln, schleifen usw. Auf Baustellenbesichtigungen bekomme ich noch weitere Einblicke in die praktischen Tätigkeiten. Nun bin ich in der Abteilung Tragwerksplanung. Hier lerne ich den richtigen Alltag des Bauzeichners kennen und erfahre so viele neue und interessante Dinge.

Was ich an der Ausbildung bei HOCHTIEF gut finde ist, dass es zwischendurch immer wieder Unterweisungen vom Ausbilder gibt. Es wird alles erklärt, wie und wozu ich etwas mache und alle Fragen werden beantwortet. Dadurch haben wir als Azubis von HOCHTIEF in der Berufsschule deutliche Vorteile.

Meine Erwartungen an die Ausbildung sind deutlich übertroffen worden. Es passt einfach alles – alle Leute sind nett und sehr hilfsbereit. Man muss nur zeigen, dass man es auch will, dann wird man auch gefordert und gefördert.

Bauen nach Maß

Ausbildung zur Bauzeichnerin im 2. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Construction

Meine Entscheidung, Bauzeichnerin zu werden, traf ich auf einer Berufsbildungsmesse.  Dort wurde mir der Beruf des Bauzeichners vorgestellt, für den ich mich sehr interessierte. Anschließend recherchierte ich im Internet nach einer Firma, die den Beruf ausbildet, und bewarb mich bei HOCHTIEF. Insbesondere die vielen Möglichkeiten, die den weiteren Bildungsweg nach der Ausbildung betreffen, hob HOCHTIEF von anderen Firmen ab.

Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich nach einer Weile eine Einladung zu einem Einstellungstest. Daran schloss sich ein Vorstellungsgespräch an und ich wurde angenommen.

Im Vorhinein habe ich von der Ausbildung als Bauzeichnerin erwartet, dass ich gut auf meinen späteren Bildungsweg vorbereitet bin. Diese Erwartungen wurden bis jetzt erfüllt.

Am 1. August begann dann endlich mein erster Arbeitstag.

Im ersten Monat zeichnete ich verschiedene Strichübungen mit Bleistift und Tusche, um zunächst ein Gefühl für unsere Arbeitsmaterialien zu bekommen.

Danach zeichneten wir Dreitafelprojektionen, damit wir ein räumliches Vorstellungsvermögen entwickeln, was für den Beruf des Bauzeichners sehr wichtig ist. Außerdem habe ich verschiedene Abbildungen mit unterschiedlichen Maßen gezeichnet, um sehr genau und exakt zu werden, da später jedes Maß 100prozentig stimmen muss.

Nach ein wenig Übung fingen wir an, Schnitte von verschiedenen Bauteilen zu zeichnen. Dies war dann schon anspruchsvoller. Genaue Erklärungen unseres Ausbilders bereiteten uns sehr gut vor, so dass uns die Aufgaben wesentlich leichter fielen. Zusammen mit den Baustellenpraktika verging das erste Lehrjahr sehr schnell.

Nun bin ich im 2. Ausbildungsjahr in der Abteilung Tragwerksplanung eingesetzt. Ich zeichne jetzt am Computer mit dem CAD-Programm.

Mir gefällt die Ausbildung, da ich auch selbst mitarbeiten darf und tatsächlich auch schon das gebaut wird, was ich zeichne. Außerdem sind alle Arbeitskollegen sehr nett und freundlich zueinander. Wenn ich Fragen habe, hilft mir jeder weiter.

Faszination Veranstaltungs-Abwicklung

Fachkraft für Veranstaltungstechnik im 3. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Facility Management

Nachdem ich meine Schullaufbahn nach dreizehn Jahren erst einmal beendet hatte, stellte sich mir die Frage, was anschließend kommen soll. Der Inhalt des ersten Jahres war bereits klar – ich leistete meinen Zivildienst. Während des Zivildienstes habe ich allerdings bald angefangen, mir einen Ausbildungsplatz zu suchen, weil ich etwas Praktisches erlernen und vorerst nicht an einer Uni studieren wollte.

Da ich schon während der Schulzeit und des Zivildienstes mit der Veranstaltungsbranche in Berührung kam, fiel mir die Berufswahl nicht sonderlich schwer. Dass auch HOCHTIEF Facility Management Ausbildungsplätze zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik in München anbietet, hat mich zunächst erstaunt und war gleichzeitig sehr verlockend!

Zu Beginn war ich innerhalb eines Industrieunternehmens meistens in einem Auditorium tätig, das für ca. 400-600 Personen ausgelegt ist und habe dort in allen Gewerken (Licht, Ton, Video und Bühne) meine Ausbildung absolviert. Im zweiten Jahr war ich zusätzlich auch in den Business Centern, die für kleinere Veranstaltungen gedacht sind, im Bereich der Medientechnik tätig.

Während meiner dreijährigen Ausbildungszeit wurde zweimal ein Austausch mit den Auszubildenden der Münchner Kammerspiele organisiert. So konnten wir einen Einblick in die Theaterwelt bekommen und umgekehrt lernten sie Industrieveranstaltungen kennen.

Die Berufsschule findet immer blockweise statt, weil es nur eine entsprechende Schule für ganz Bayern gibt. Man lernt normalerweise vier Wochen im Betrieb und zwei Wochen in der Schule, ausgenommen sind die Schulferien. Während der Schulzeit ist die Arbeitszeit vergleichsweise geregelt, im Gegensatz dazu ist man im Betrieb durchaus mal abends oder am Wochenende beschäftigt Dafür gibt es zum Ausgleich freie Tage in der Woche.

Was einem auf keinen Fall fehlen sollte, ist Teamfähigkeit und der gute Umgang mit Menschen, aber auch ein großes Interesse an sich schnell weiter entwickelnder Technik. Neben guten Deutschkenntnissen wird auch auf die englische Sprache Wert gelegt.

Dieser Beruf ist sehr abwechslungsreich, weil letztendlich kein Tag wie der andere abläuft und man immer wieder mit neuen zu lösenden Herausforderungen konfrontiert wird. Das ist nicht schlimm, im Gegenteil spornt es mich an und ist gleichzeitig eine der kreativen Komponenten des Berufs.

Abkühlung in der Sommerhitze

Mechatroniker für Kältetechnik im 3. Ausbildungsjahr
HOCHTIEF Facility Management

Nach meinem Realschulabschluss wusste ich zunächst nicht, was ich machen soll, bzw. wonach ich mich orientieren kann. Dass ich einen handwerklichen Beruf ausüben möchte, war mir schnell bewusst, nachdem ich mich beim Arbeitsamt über mögliche Ausbildungsplätze informiert hatte. Zu HOCHTIEF kam ich über das Internet. Die Stelle als „Mechatroniker für Kältetechnik“ hat mich sofort angesprochen. Also bewarb ich mich und wusste zunächst nicht, was mich erwartet. Auf der Homepage bekam ich einen groben Überblick, was HOCHTIEF alles macht, beziehungsweise welche Tätigkeiten ich als „Mechatroniker für Kältetechnik“ ausüben kann.

Meine Erwartungen waren zunächst folgende: ich wollte in einem Unternehmen starten, dass mir eine gute Ausbildung mit einer zukünftig sicheren Arbeitsstelle bietet. Da HOCHTIEF ein sehr bekanntes und auch renommiertes Unternehmen ist, beschloss ich mich dort zu bewerben. Die Stelle als „Mechatroniker für Kältetechnik“ schien mir sehr interessant, da ich so mein handwerkliches Können beweisen kann und viel mit Menschen in Kontakt trete, was mir sehr wichtig ist.

Die Arbeit bei HOCHTIEF ist sehr flexibel und aufregend. Tagtäglich arbeite ich an verschieden Orten und habe außerdem viel Kundenkontakt.

Mein Arbeitsablauf sieht folgendermaßen aus: Morgens so gegen sieben Uhr fahre ich meistens zu meiner Ausbildungsstätte. Von dort aus fahren wir dann mit den anderen Kollegen zum jeweiligen Arbeitsort. Es ist interessant, da man viel erlebt und viel „rumkommt“. Ich repariere Klima- und Kälteanlagen und freue mich, wenn sich Menschen im Sommer durch meine Hilfe „abkühlen“ können. Die Herausforderung bei dieser Tätigkeit besteht darin, einen Auftrag zu einem festgelegten Zeitpunkt richtig und gut fertigzustellen, auch wenn dies ab zu durch unvorhersehbare Einflüsse, wie zum Beispiel schlechtes Wetter, beeinträchtigt wird. Durch Motivation, Freude an der Arbeit und  erkennbare Resultate lassen sich auch solche Tage leicht überstehen.

Meine Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik dauert dreieinhalb Jahre. Derzeit befinde ich mich im dritten Lehrjahr und freue mich, die Ausbildung bald erfolgreich zu beenden. Ich hoffe, dass ich noch einige Jahre bei HOCHTIEF arbeiten darf und noch mehr Erfahrung sammeln kann, um mit Stolz sowie einer guten „Arbeitshand“ diese Tätigkeit weiter auszuüben.