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Vom Baumeister zum Baukonzern (1966-1989)
Mit der Ölkrise änderte sich das Verhältnis von Inlands- und Auslandsgeschäft grundlegend
und nachhaltig. Während die Erhöhung des Ölpreises im Jahr 1973 auf das Vierfache in vielen
Branchen Krisen auslöste, profitierte die Bauwirtschaft von dem unerwarteten Reichtum der ölexportierenden
Länder. Der Geschäftsbericht für das Jahr 1975 verzeichnete einen Zuwachs beim Auslandsgeschäft
gegenüber einem Rückgang des Inlandsgeschäfts. Dieser Trend setzte sich bis zum Jahr 1980 fort. In
diesem Jahr überschritt die Bauleistung von HOCHTIEF erstmals die sechs Milliarden DM Grenze. Hierzu trug das
Ausland mehr als die Hälfte bei. Der Bau des Flughafens Jeddah in Saudi Arabien (1974-1981) trug als bis dahin
größter Einzelauftrag von HOCHTIEF entscheidend zu diesem Ergebnis bei.
In den 1980er Jahren brach das Auslandsgeschäft allerdings zusehends ein. Vor allem über die Ausweitung des
Inlandsgeschäfts gelang es dennoch, HOCHTIEF stabil zu halten. Ein anspruchsvoller Bau dieser Zeit war das Torhaus
in Frankfurt am Main, das 1984 fertig gestellt wurde. Nach den mageren Jahren 1986 bis 1988 verzeichnete HOCHTIEF 1989
erstmals wieder einen deutlichen Zuwachs.
Geschichte im Überblick
Die HOCHTIEF-Chronik als Bildband
Engagement für historische Werte:
HOCHTIEF und das Bauhaus
