Erfahrungsberichte Berufserfahrene
Herausforderungen in einem dynamischen Umfeld
Fachabteilungsleiter im operativen PersonalmanagementHOCHTIEF Aktiengesellschaft
Seit 1980 bei HOCHTIEF tätig
Nach meinem Studium an der RWTH Aachen mit Vertiefung Wasserbau und Grundbau, das ich als Bauingenieur abgeschlossen habe, bewarb ich mich 1980 bei HOCHTIEF. In der Spezialtiefbauabteilung war es möglich, zum einen Theorie und Praxis gesamtheitlich im Team zu bearbeiten und zum anderen international auf großen Infrastrukturprojekten der HOCHTIEF tätig zu sein.
Meine berufliche Entwicklung begann im technischen Büro mit anschließenden langjährigen Projektleitungsaufgaben im Design und in der Arbeitsvorbereitung sowohl im Inland als auch international. Konsequenterweise wechselte ich anschließend zur „Auslandsabteilung“ und übernahm dort die Leitung des Projektservices. Heute bin ich nach einem weiteren Wechsel im operativen Personalmanagement der „Auslandsabteilung“ tätig.
Die größte Herausforderung bei HOCHTIEF ist aus meiner Sicht die immer wiederkehrende notwendige Anpassung an das berufliche Umfeld. Sei es der Wechsel des Fachbereiches (Design --> Projektservice --> Personal) oder das Projektumfeld im internationalen Bereich mit seiner Vielfalt an Infrastrukturprojekten (Brücke, Hafen, Damm, etc.).
Die vielfältigen Möglichkeiten, sich persönlich weiter zu entwickeln, machen für mich HOCHTIEF zu einem attraktiven Arbeitgeber.
Vom Azubi zum Leiter Kaufmännische Dienste
Leiter Kaufmännische DiensteHOCHTIEF Construction
Seit 1992 bei HOCHTIEF tätig
Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei HOCHTIEF absolviert. In diesen zweieinhalb Jahren lernte ich viele Abteilungen und die unterschiedlichsten Menschen kennen. So konnte ich die Arbeit in Fachabteilungen (Rechnungswesen, Finanzabteilung, Einkauf), auf Baustellen und in Niederlassungen kennen lernen. Diese Vielseitigkeit hat entschieden dazu beigetragen, dass ich mein Bild über mein späteres Arbeitsfeld schärfen konnte. Für mich war bald klar, dass ich auf Baustellen als Baukaufmann arbeiten wollte. Es ist einfach toll zu sehen, wie etwas entsteht.
Ich fand HOCHTIEF gut; HOCHTIEF mich wohl auch und ich wurde als Baukaufmann eingestellt und arbeitete auf Baustellen im Ruhrgebiet. Ein Jahr später begann ich parallel zu meiner Arbeit ein Abendstudium zum Betriebswirt VWA. In diesen dreieinhalb Jahren wuchs nicht nur mein Fachwissen sondern auch mein Aufgabengebiet. Mir wurden neben der kaufmännischen Abwicklung von Baustellen übergeordnete Aufgaben innerhalb der Niederlassung übertragen. Später übernahm ich die stellvertretende Leitung der Kaufmännischen Abteilung der Niederlassung, wobei die kaufmännische Betreuung der Baustellen zu diesem Zeitpunkt zurückging. Diese operative Lücke konnte ich schließen, indem ich die kaufmännische Betreuung einer Vermessungsabteilung mit zirka 25 Leuten übernahm.
Mittlerweile kann ich auf viele Jahre Berufstätigkeit bei HOCHTIEF zurückblicken. Zurzeit bin ich bei HOCHTIEF Construction in der Niederlassung Civil Engineering and Tunneling als Leiter Kaufmännische Dienste tätig. Ich finde es absolut stark und bin auch sehr dankbar über diese Entwicklungsmöglichkeit innerhalb von HOCHTIEF. Natürlich gab es in den vielen Jahren auch einige schwierige Situationen und Phasen, die mir in vieler Hinsicht alles abverlangt haben. Denn, die fachliche Seite einer leitenden Funktion ist die eine Seite, aber auch der Umgang mit übergeordneten Leitern und den Mitarbeitern will gelernt sein. Heute bin ich stolz darauf, dass ich diese stürmischen Zeiten gemeistert habe. Und es gab auch viele Highlights: So konnte ich zum Beispiel das Thema meiner Diplomarbeit „Einführung eines Dokumenten Management System“ bei HOCHTIEF in die Tat umsetzen. ". Das bedeutet, dass Dokumente (Schriftverkehr in Papierformat wie beispielsweise Briefe, Rechnungen etc.) eingescannt und dann den betreffenden Personen via EDV zur Verfügung gestellt werden (das sogenannte "papierlose Büro"). Darüber hinaus denke ich an drei prägende Termine mit verschiedenen Vorstandsmitgliedern sowie einen viermonatigen Auslandseinsatz in Sydney. Ich bin sehr dankbar, dass mich HOCHTIEF über mehrere Hierarchien in einer privaten, sehr schwierigen Phase unterstützt hat. Außerdem ist es heute ein tolles Gefühl, wenn ich an ehemaligen Baustellen vorbeifahre, an denen ich damals mitgearbeitet habe. Als sehr positiv empfinde ich, dass die langjährige Betriebszugehörigkeit anfängt, Früchte zu tragen. Kontakte, die ich seit der Ausbildung anfing zu knüpfen, führen jetzt dazu, dass sich viele Prozesse - in dem ganz schön groß gewordenen Konzern - oft durch einfaches Anrufen anstoßen oder manchmal sogar lösen lassen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, im Konzern Probleme auf kleinem Weg zu lösen. Und davon haben alle etwas.
Fazit: Ich würde immer wieder bei HOCHTIEF anfangen und kann den Weg „Abi Berufsausbildung Abendstudium“ nur empfehlen.
Das wachsame Auge im Objekt
ObjektleiterinHOCHTIEF Facility Management
Seit 2004 bei HOCHTIEF tätig
Meine Ausbildung machte ich vor Jahren als Technische Zeichnerin in einem Industrie-Unternehmen. Es folgten einige Berufsjahre und Weiterbildungsmaßnahmen, bis ich im Bereich Allgemeine Verwaltung für viele innerbetriebliche Dienstleistungen zuständig war. In meiner alten Firma gehörte dieser Dienstleistungsbereich aber nicht zum Kerngeschäft und so wurde ich durch ein Outsourcing-Projekt im Jahr 2004 durch einen Betriebsübergang zur HOCHTIEF-Mitarbeiterin.
Bei HOCHTIEF Facility Management bin ich seitdem als Objektleiterin beschäftigt. Hier fühle ich mich gut aufgehoben, denn meine Arbeit gehört zum Kerngeschäft und so rechne ich mit einer guten Perspektive für die Zukunft.
Als Objektleiterin arbeitet man in einem Team aus Objektleitern, einem Projektkaufmann und dem Projektleiter. Jeder Objektleiter ist für einen oder auch mehrere Aufträge zuständig. Ich sorge dafür, dass alle vertraglich vereinbarten Leistungen geordnet und geregelt bei dem Kunden ausgeführt werden. Dazu gehört auch, das entsprechende eigene oder eventuell auch fremde Personal bereitzustellen. Ich bin Ansprechpartner für das vor Ort eingesetzte Personal und für den Kunden. Hier kann ich auch Leistungen anbieten, die erforderlich, aber nicht vertraglich vereinbart sind. Dabei prüfe ich auch, ob die erbrachten Leistungen zeitnah und korrekt abgerechnet werden.
Um die Übersicht zu behalten, stehen entsprechende Programme zur Verfügung, mit denen Serviceplanungen für das ganze Jahr durchgeführt werden können und auch einzelne Zusatzaufträge eingeplant werden. Durch laufende Dateneingaben steht ein aktuelles Bild der wirtschaftlichen Lage des Auftrages zur Verfügung. So kann ich „meine“ Aufträge auch kostenmäßig im Auge behalten.
Immer wieder enden Vertragslaufzeiten und es wird mit dem Kunden über weitere Auftragsvergaben verhandelt. Hier ist es immer eine gute Leistung vor Ort, die den Kunden den Vertrag mit uns verlängern lässt. Besonders schön ist es dann, wenn ein Kunde seine Zufriedenheit in einer weiteren 5-Jahres Verlängerung zeigt.
In größeren Abständen finden Workshops mit den Objektleiter-Kollegen aus anderen Projektteams statt, so dass man auch die Arbeit und die Sorgen der Kollegen kennenlernt und Tipps und Tricks übernehmen kann. Bei Bedarf stehen weitere Schulungen zur Verfügung.
Obwohl ich HOCHTIEF als Arbeitgeber nicht selbst ausgesucht habe, arbeite ich sehr gerne bei HOCHTIEF und fühle mich sehr gut integriert.
Kein Arbeitstag ist wie der andere und das schon seit vielen Jahren
Projektleiterin UnternehmenskommunikationHOCHTIEF Aktiengesellschaft
Seit 1992 bei HOCHTIEF tätig
So lange bei einer Firma und das in der Unternehmenskommunikation? Eigentlich ist das doch ein Bereich mit hoher Fluktuation. Und das in deinem Alter? Ich wurde jedenfalls schon oft gefragt, was mich denn so lange bei HOCHTIEF hält. Dafür gibt es viele gute Gründe. Und diese sind spannend, abwechslungsreich und: familienfreundlich.
Am 1. April 1992 (kein Scherz) begann ich meine Laufbahn als Werbefachfrau des damals neu gegründeten Tochterunternehmens HOCHTIEF Projektentwicklung. In dem noch kleinen Team von etwa acht Kolleginnen und Kollegen war Aufbauarbeit gefragt. Das kam meinem Anspruch an einen interdisziplinären Arbeitsplatz sehr entgegen. Schon in der Ausbildung war ich mehr Generalist als Spezialist. Neben den eigentlichen Aufgaben der Unternehmenskommunikation intern und extern-, galt es für mich zum Beispiel auch das Qualitätsmanagement sowie den Aufbau eines Netzwerkes im Sinne des Unternehmens zu installieren.
Mit Kreativität, Einsatzbereitschaft und Pioniergeist wuchs HOCHTIEF Projektentwicklung im Laufe der Jahre auf über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland. Es war (und ist auch heute noch) aufregend, gemeinsam mit einem motivierten Team dem Unternehmen ein positives Gesicht nach außen zu geben. Zum Beispiel auf der Immobilienmesse Expo Real in München, die HOCHTIEF Projektentwicklung fast von Anfang an mit begleitet hat. Die Organisation der Messeauftritte, sowohl in Deutschland wie auch international in Wien und Cannes, ist in all den HOCHTIEF-Jahren meine Lieblingsaufgabe. Genauso abwechslungsreich wie die Unterstützung unserer Niederlassungen in allen Fragen rund um die Kommunikation der Immobilienprojekte. Oder die Mitarbeit an der HOCHTIEF-Hauptversammlung oder ein Agenturpitch in Prag oder, oder... Kein Tag ist wie der andere. Und das macht meine Aufgabe bei HOCHTIEF so interessant - besonders weil ich gerne über den Schreibtischrand hinweg schaue.
Als sich bei uns kurz vor der Jahrtausendwende Familienzuwachs einstellte, war das Pendeln zwischen Büro und Home Office eine optimale Lösung für die Fortsetzung meiner Arbeit. Dank Internet, Mobile Access und Mobiltelefon lassen sich die meisten Aufgaben auch jenseits meines Schreibtisches im Büro erledigen. Mit dieser Balance lässt sich Beruf und Familie gut organisieren.
Von der Technikerin zur Sekretärin
Sekretärin für die Geschäftsleitung Corporate Human ResourcesHOCHTIEF Aktiengesellschaft
Seit 1981 bei HOCHTIEF tätig
Durch meinen Vater, der über 40 Jahre für HOCHTIEF als Polier auf Baustellen gearbeitet hat, bin ich bereits mit der „Arbeit auf dem Bau“ inklusive diverser Baustellenbesuche aufgewachsen. Demzufolge habe ich mich nach meiner Schulausbildung entschlossen, eine Ausbildung zur Bauzeichnerin ebenfalls bei HOCHTIEF zu beginnen. Nach Abschluss der Ausbildung bekam ich einen Anstellungsvertrag und wurde im technischen Bereich „Konstruktiver Ingenieurbau“ eingesetzt. Die Mitarbeit an verschiedenen Brückenbauprojekten sowie im Kraftwerksbau konnte ich nicht nur am Zeichenbrett sondern auch vor Ort miterleben und hatte so die Möglichkeit, Bauwerksprojekte von der Planung bis zur Ausführung zu verfolgen.
Bedingt durch Umstrukturierungen veränderte sich nach fünf Jahren im konstruktiven Bereich jedoch mein Aufgabenfeld. Der Leiter des Bereiches Ingenieurbau und Konstruktionssoftware bot mir an, als Sekretärin mit technischem Background sein Abteilungssekretariat zu leiten.
Ein Schritt, der mein weiteres HOCHTIEF-Berufsleben in eine ganz neue Richtung lenkte!
Mit der Unterstützung einer langjährigen, erfahrenen Sekretärin als Mentorin gelang es mir, mich recht schnell in den neuen Aufgabenbereich einzuarbeiten und auch meinen weiteren Berufsweg im Sekretariatsbereich fortzusetzen. Nach sieben Jahren im Sekretariat der technischen Abteilung folgte ein sechsjähriger Einsatz im Sekretariat des Leiters der Zentralabteilung Personal. Hier lernte ich nun einen für mich vollkommen neuen Bereich des Unternehmens kennen. Die Arbeit in der Personalabteilung mit ihren vielen unterschiedlichen Bereichen und Dienstleistungen begeisterte mich, und das ist auch bis heute so geblieben.
Der Höhepunkt meiner beruflichen Laufbahn war dann der Wechsel in das Vorstandssekretariat, da mein Chef vom Personalleiter zum Personalvorstand und Arbeitsdirektor des HOCHTIEF-Konzerns ernannt wurde. Eine neue Aufgabe mit vielen neuen Herausforderungen!
Da mich die Personalarbeit immer sehr interessiert hat, bin ich auch nach dem Weggang meines Chefs aus dem Unternehmen in diesem Bereich geblieben und arbeite nun als Sekretärin für die Geschäftsleitung Corporate Human Resources.
Manchmal kommt es eben anders als man denkt und das ist auch gut so!
Träume einer Architektin
SeniorprojektleiterinHOCHTIEF Construction
Seit 1985 bei HOCHTIEF tätig
Am Ende meines Architekturstudiums bin ich durch Zufall mit einer kleinen Niederlassung von HOCHTIEF Construction ins Gespräch gekommen. Vor fast 25 Jahren war HOCHTIEF noch sehr „ingenieurlastig“, das heißt der Schlüsselfertigbau war Neuland bzw. im Aufbau.
Wer und was HOCHTIEF war, wusste ich damals nicht. Für einen Architekten war HOCHTIEF damals auch kein Traumarbeitgeber. Man wollte als Architekt entwerfen und Preise gewinnen. Während der Werkstudentenzeit habe ich den Konzern kennengelernt und somit bei der Umsetzung von Architektenplanungen gemerkt, dass die Aufgaben spannend, abwechslungsreich und herausfordernd waren.
Nach dem Studium wurde ich dann als Sachbearbeiterin eingestellt. Diesen Status gibt es heute für Diplom-Ingenieure nicht mehr. Für HOCHTIEF war es damals ein Experiment, erstens einen Architekten und zweitens eine Frau in dem Bereich einzustellen. Der Titel Bauführer/Bauleiter traf in den damaligen Hierarchiestufen für mich scheinbar nicht zu.
Angefangen habe ich mit der Kalkulation von schlüsselfertigen Projekten. Nach einem Jahr Angebotsbearbeitung haben wir einen kleinen Auftrag inklusive Ausführungsplanung erhalten. Der Auftrag war klein, jedoch hatte ich das Glück alles machen zu dürfen. Von der Planung, über die Ausschreibung und Vergabe bis hin zur Abwicklung habe ich meine Erfahrungen gesammelt. Fehler, die man als Berufsanfänger macht, konnte ich offen mit meinem Vorgesetzten besprechen. Es gab keine Vorwürfe, sondern Ratschläge wie man es beim nächsten Projekt besser machen sollte. So wurde ich mit neuen Projekten immer mehr gefordert, aber gleichzeitig auch gefördert.
Nichts ist in den vergangenen 25 Jahren zur Routine geworden. Meinen Wünschen nach Veränderungen sind meine Vorgesetzten jederzeit nachgekommen. Damit verbunden waren natürlich auch eine erforderliche Flexibilität und die Bereitschaft, berufliche Risiken meinerseits einzugehen.
Eine „Ochsentour“ durch die Hierarchien nenne ich meine vielen Stationen innerhalb der HOCHTIEF nicht. Vielmehr habe ich mit den mir neu übertragenen Aufgaben neue Niederlassungen und damit auch neue Menschen kennengelernt. Dieses Netzwerk ist für mich bei den immer zunehmenden überregionalen Aufgaben und komplexen Projekten von großer Bedeutung.
Nach so vielen Jahren freue ich mich, als Seniorprojektleiterin an einem einzigartigen Hochbauprojekt von HOCHTIEF Construction mitwirken zu können. Diese Aufgabe, kombiniert mit dem erforderlichen Respekt und täglich neuen Herausforderungen, lässt keine Langeweile aufkommen. Somit hat HOCHTIEF als attraktiver Arbeitgeber schon lange gegenüber meinen Träumen während des Studiums gewonnen.
Wissenschaft und Praxis verknüpfen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Bearbeitung des HOCHTIEF-Verbundforschungsvorhabens „Baudienstleister der Zukunft“HOCHTIEF Construction
Seit 2004 bei HOCHTIEF tätig
Gegen Ende meines Bauingenieur-Studiums an der TU Braunschweig kam ich im Spätsommer 2003 während meiner Diplomarbeit zum ersten Mal mit HOCHTIEF in Kontakt. Ein Praktikum bei einem Wettbewerber hatte sich kurzfristig wegen eines Projektstopps zerschlagen und so kontaktierte ich die Arbeitsvorbereitung bei HOCHTIEF Consult in Frankfurt, um einen praxisgerechten Leitfaden für die Ablauf- und Logistikplanung bei Hochhausprojekten zu entwickeln.
Aus der erfolgreichen Zusammenarbeit während der Diplomarbeit erwuchs das Angebot, als Nachwuchsingenieur in der Arbeitsvorbereitung anzufangen. Kurz entschlossen nahm ich diese Chance wahr, denn ich sah die Möglichkeit, die Bearbeitung von komplexen Hochbauprojekten in der Angebots- und in der Ausführungsphase kennen zu lernen und nach diesem Berufseinstieg als Bauleiter auf eine Baustelle zu wechseln. Weiterhin hatten wir bereits im Bewerbungsgespräch über eine mögliche spätere Promotion diskutiert.
Während meiner Tätigkeit als Arbeitsvorbereiter bei HOCHTIEF Consult in Frankfurt konnte ich neben der intensiven Einbindung in die Angebotsbearbeitung auch bei mehreren Building-Projekten vor Ort operative Erfahrungen sammeln. Sowohl der Umbau des Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern zur Weltmeisterschaft als auch die Mitwirkung im Projektteam ORION Bonn von der Projektstartphase bis zu den letzten Abnahmen waren dabei wichtige Erfahrungen. Speziell der Umgang mit den unterschiedlichsten Bauleitern, Polieren und Nachunternehmern vor Ort, das Erkennen kritischer Terminverzüge und Schnittstellenprobleme sowie das Initiieren von Gegenmaßnahmen waren in diesen Projekten meine spannendsten Herausforderungen.
Nach knapp drei Jahren bei HOCHTIEF bekam ich das damals für mich überraschende Angebot, als wissenschaftlicher Mitarbeiter drei Jahre lang am HOCHTIEF-Verbundforschungsvorhaben „Baudienstleister der Zukunft“ der TU Darmstadt, ETH Zürich und Universität Kassel mitzuwirken. Diese Gelegenheit zur wissenschaftlichen Tätigkeit verbunden mit weiterer operativer Praxis in HOCHTIEF Construction-Projekten ist meines Wissens einmalig in der Bauwirtschaft.
Während meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich innerhalb unseres Forschungsvorhabens umfangreiche empirische Studien in Summe rund 75 Interviews in der Bau- und Immobilienwirtschaft, im Anlagenbau und im Schiffbau geführt. Auf dieser Grundlage arbeite ich an der kundenorientierten Gestaltung der vorvertraglichen Projektphasen zur Realisierung lebenszyklusorientierter Bauvorhaben. Parallel war ich weiter projektbezogen für HOCHTIEF Construction tätig, etwa operativ beim ORION Bonn und bei verschiedenen Angebotsbearbeitungen. Voraussichtlich werde ich in einigen Monaten meine Promotion an der TU Darmstadt abschließen.
Insgesamt bietet HOCHTIEF aus meiner Sicht nicht zuletzt durch die vielfältigen Unternehmensbereiche erstklassige Chancen für Hochschulabsolventen. Eine hohe Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft vorausgesetzt, stehen viele individuelle Karrierewege offen, die in anderen Unternehmen undenkbar sind.
Von der Ausbildung bis zum Baumaschinenmeister
Baumaschinenmeister/VertriebStreif Baulogistik
Seit 1998 bei HOCHTIEF tätig
Ich habe 1998 meine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Streif Baulogistik begonnen. Zu meinen Aufgaben gehörte die Wartung und Instandhaltung von Baugeräten. Dies umfasst den kompletten Bereich von Kleingeräten, wie zum Beispiel Bohrmaschinen bis hin zu großen Erdbaumaschinen oder Kränen. Besonders gefallen hat mir während dieser Zeit die Vielfältigkeit meines Aufgabenbereichs - zum einen die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten, zum anderen aber die Gewissheit, ein eingespieltes Kollegenteam im Rücken zu haben. So habe ich nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung fünf Jahre im Werkstatt- und Montagebereich des Service Center West der Streif Baulogistik gearbeitet.
Bereits während dieser Zeit konnte ich erste Erfahrungen mit dem Baumaschinenhandel sammeln. Angefangen damit, dass ich zusätzlich zu den Reparaturen auch die Bewertungen der Geräte für den Verkauf übernommen habe, wechselte ich dann im Jahr 2006 komplett in den Gerätehandel.
Der Umgang mit nationaler sowie internationaler Kundschaft fiel mir leicht und bot mir die Möglichkeit, mich selbstständig, verantwortungsbewusst und erfolgsorientiert zu entfalten.
Im Jahr 2008 ermöglichte mir die Streif Baulogistik dann eine wichtige Weiterbildung in meinem Beruf. Von November bis April besuchte ich die Meisterschule und legte die Prüfung zum Baumaschinenmeister vor der Handwerkskammer Dortmund ab. Während dieser Zeit wurde ich vom Arbeitgeber freigestellt und konnte mich so voll auf meine Ausbildung konzentrieren. Die Meisterschule habe ich erfolgreich abgeschlossen. Kurze Zeit später bot man mir ein weiteres Mal an, mich weiter zu bilden und weiter zu entwickeln. Im September 2009 habe ich mein Studium zum Bachelor of Engineering im Baustellenmanagement der HOCHTIEF Akademie begonnen.
Die international agierende Firma HOCHTIEF ist für mich ein zuverlässiger Arbeitgeber, der mir viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet und sich durch ein gutes Arbeitsklima auszeichnet.
Der zweite Mann im Bauteam Beton
Beton- und StahlbetonbauerHOCHTIEF Construction
Seit 1978 bei HOCHTIEF tätig
Mit meiner Ausbildung zum Stahl- und Betonbauer (heute: Beton- und Stahlbetonbauer) in Essen begann ich bei HOCHTIEF. Nach drei Jahren schloss ich diese erfolgreich ab und wurde fest angestellt. Als Kolonne bzw. Bauteam mit damals noch vier Mitarbeitern hat sich mein Team inzwischen auf sechs Mitarbeiter vergrößert. Eine Kolonne besteht dabei immer aus den gleichen Mitarbeitern, die gemeinsam auf verschiedenen Baustellen eingesetzt werden. Ich arbeite im Bauteam Beton und bin dort der „zweite Mann“. Ich führe die Kolonne, wenn der Vorarbeiter nicht da ist. Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit sind für meine Arbeit dabei sehr wichtig!
Pfeiler für eine Brücke zu betonieren oder in 250 Meter Höhe zu arbeiten, um dort einen Schornstein zu errichten, sind für mich Herausforderungen bei der Arbeit. Sich oft auf neue Situationen und Umgebungen einzustellen, zum Beispiel zwischen Gleisen zu arbeiten, gehört dazu. Auf Baustellen werde ich im Umkreis von 100 Kilometern eingesetzt Mobilität ist aus diesem Grund als Beton- und Stahlbetonbauer dringend notwendig. Am Ende ist es immer wieder schön zu sehen, was man gemacht hat.
Ich bin jetzt seit über 30 Jahren bei HOCHTIEF und vollkommen zufrieden mit der Arbeit, so wie sie ist. Die Weiterentwicklung zum Vorarbeiter habe ich trotz besuchter Lehrgänge nicht weiter verfolgt, da dies für mich zu viel Verantwortung und Stress bedeutet hätte. Was HOCHTIEF für mich noch immer interessant macht? Ich kann an einzigartigen Großprojekten mitarbeiten, HOCHTIEF ist ein zuverlässiger Arbeitgeber, der pünktlich den Lohn zahlt, Unterkünfte wie Dusch- und WC-Anlagen werden gestellt und es wird genau auf die Sicherheit geachtet.
Das Organisationstalent eines Poliers
Polier bzw. IndustriemeisterHOCHTIEF Construction
Seit 1988 bei HOCHTIEF tätig
Meine Ausbildung zum Stahl- und Betonbauer (heute: Beton-und Stahlbetonbauer) hatte ich fast abgeschlossen, als mein Ausbildungsbetrieb insolvent ging. Auf Empfehlung eines Kollegen schickte ich meine Bewerbung an HOCHTIEF und konnte dort meine Ausbildung beenden. Anschließend wurde ich von HOCHTIEF übernommen und 1994 zum Vorarbeiter ernannt. Dafür besuchte ich zwei Vorarbeiterlehrgänge. Nachdem ich einige Zeit als Vorarbeiter tätig war, bot sich mir die Möglichkeit mich noch weiter zu entwickeln. Neben der Arbeit besuchte ich zwei Jahre lang verschiedene Seminare und legte Prüfungen ab, um den Abschluss zum geprüften Polier zu bekommen.
Einen Arbeitsalltag nach festen Regeln gibt es nicht bei mir. Was immer gleich ist: Ab halb sieben beginne ich meinen Arbeitstag. Entsprechend dem Terminplan und den anstehenden Arbeiten teile ich die Leute ein, führe Aufsicht und achte auf die Arbeitssicherheit. Zeitweise trage ich die Verantwortung für bis zu 120 gewerbliche Mitarbeiter, abhängig von der Größe der Baustelle. Zwei Monate in Elternzeit haben meiner Arbeit dabei nicht geschadet.
Fachwissen sowie Mathematik und räumliches Vorstellungsvermögen stehen bei den Anforderungen an meine Tätigkeit an erster Stelle. Ein gutes Technikverständnis und Menschen führen zu können, dürfen ebenfalls nicht fehlen.
Eine Herausforderung stellt für mich jedes neue Projekt dar. Die Größe und die damit verbundene Logistik sind nie gleich. Organisationstalent und ein persönliches Netzwerk benötigt man vor allem dann bei der Arbeit, wenn zum Beispiel am Freitag um 16 Uhr ein Minibagger beschafft werden muss.
Was mir an HOCHTIEF gefällt, ist die Größe des Konzerns. Außerdem bezahlt er pünktlich und nach Tarif, bietet Sozialleistungen sowie Weiterbildung an.
HOCHTIEF als neues Zuhause
ProjektleiterHOCHTIEF Facility Management
Seit 2004 bei HOCHTIEF tätig
Ich hätte nie gedacht, dass ich bei meinem Berufsstart im Facility Management irgendwann einmal bei einem Baudienstleister arbeite.
Im Jahr 2000 startete ich als Objektleiter bei der Lufthansa Gebäudemanagement in Bochum, die jedoch 2004 von HOCHTIEF übernommen wurde. Aus meiner Sicht ein Glücksfall, da sich nun vollkommen neue Möglichkeiten eröffneten. Ein neues Umfeld, neue Kollegen und neue Projekte. Es war spannend, so viele Möglichkeiten zu haben, sich einzubringen.
In meiner jetzigen Funktion als Projektleiter kann ich die Erfahrungen und Ausbildungen, die ich in meinem beruflichen Werdegang erfahren habe, sehr gut nutzen. So sind meine handwerkliche Ausbildung und die Weiterbildungen als Elektromeister, Fachkraft für Ressourcen schonende Energietechniken sowie die Ausbildung als Energieberater direkt im Tagesgeschäft umsetzbar. Auch die Weiterbildung als Brandschutzbeauftragter hilft Kunden- sowie gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Ferner sind die Erfahrungen, die ich beim Aufbau von nationalen und internationalen Kundendiensten im Umgang mit Kunden sowie mit sich ständig ändernden Ansprüchen gesammelt habe, von großem Vorteil.
Als kaufmännisch und technisch verantwortlicher Projektleiter ist Teamfähigkeit für das Leiten eines Teams sehr wichtig. Es macht Spaß mit verschiedenen Charakteren und Fachleuten gemeinsam ein Problem oder eine Herausforderung anzugehen und zu meistern.
Insgesamt bin ich bereits seit zehn Jahren im Facility Management tätig und habe bei HOCHTIEF ein Zuhause gefunden, wo ich mich gut aufgehoben fühle.
Der IT'ler im In- und Ausland
Projektleiter im Bereich UnternehmensentwicklungHOCHTIEF Aktiengesellschaft
Seit 1988 bei HOCHTIEF tätig
Wie so oft sind es auch die privaten Kontakte, die den beruflichen Lauf der Dinge bestimmen. Von einer Bekannten hatte ich interessante Dinge über HOCHTIEF gehört und mich daraufhin zu einer Ausbildung im IT-Bereich beworben. Die Einstellungstests und das Vorstellungsgespräch verliefen gut und somit begann ich meine Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann. Nach dem Abschluss der Ausbildung studierte ich berufsbegleitend und von HOCHTIEF unterstützt den Wirtschafts-Diplom-Studiengang Informatik an der VWA in Essen.
Während meiner bisherigen Zeit bei HOCHTIEF habe ich interessante und selbstständige Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen übernommen. Es wurde nie eintönig. Unter anderem habe ich bei dem Aufbau der IT bei HOCHTIEF mitgewirkt, Prozesse und Systeme aufgesetzt und weiterentwickelt sowie die Forschung und Entwicklung im Bereich Intelligent Building koordiniert und begleitet. Ein außergewöhnliches Projekt, das weit über die normalen Tätigkeiten hinausgeht und viele interessante Einblicke und Kontakte ermöglicht hat.
Internationale Erfahrung in der IT sammelte ich, als ich Mitarbeiter in Europa, Asien und den USA unterstützt habe. Seminare aus dem Weiterbildungsprogramm bei HOCHTIEF halfen mir bei meiner Entwicklung.
Eine Herausforderung meiner bisherigen Tätigkeit war es, komplexe Projekte mit verschiedenen Beteiligten, verschiedenen Charakteren und Mitarbeitern von ausländischen Tochterunternehmen zu koordinieren. Eine Erfahrung, von der ich heute noch, obwohl das Projekt schon längst abgeschlossen ist, profitiere.
HOCHTIEF stellt für mich einen interessanten Arbeitgeber dar, da selbstständiges Arbeiten in verschiedenen, faszinierenden Bereichen möglich ist. So bestehen nicht nur Einsatzmöglichkeiten im typischen Bausegment, sondern auch im Facility Management und vielem mehr. Daraus ergeben sich bei HOCHTIEF für jeden viele interessante Entwicklungsmöglichkeiten.
