Erfahrungsberichte - Berufserfahrene

Direkter Einstieg vom Studium in den Beruf

Ingo G., Bauleitung
HOCHTIEF Infrastructure GmbH

Ich habe mich direkt nach meinem Studium „Konstruktiver Ingenieurbau“ bei HOCHTIEF beworben. Während meines Studiums hatte ich bereits viel von HOCHTIEF gehört und war insbesondere daran interessiert, in der Tiefbauabteilung angenommen zu werden. Komplexe und große Baustellen, wie der Fernbahntunnel in Berlin, hatte ich bereits während des Studiums mit großer Begeisterung besucht.

Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich nun bei HOCHTIEF, anfangs in der Arbeitsvorbereitung und Kalkulation, später in der Bauleitung. Mein erster Einsatzort war das Bauvorhaben „Tunnel Los 5“ in Altglinicke. Hier haben wir einen Autobahntunnel in offener Bauweise für die Bundesautobahn BAB 113 gebaut. Ich bin dort als Nachwuchsingenieur eingesetzt worden, der für die technische Abwicklung der Beton- und Bewehrungsarbeiten und für die Durchsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf der Baustelle verantwortlich war.

Als Nachwuchsingenieur und heutiger Bauleiter habe ich schon an vielen unterschiedlichen Bauprojekten mitgewirkt, sei es bei einer Tunnelsanierung am Flughafen Berlin Tegel oder dem Ersatzneubau von Bahnhöfen und Brücken für die Deutsche Bahn. Insbesondere die innerstädtischen Bauvorhaben, bei sehr engem Baufeld, Bauhilfszuständen und knappen Sperrungen der Gleisanlagen und Straßen, in denen auf die Minute genau eine Vielzahl von komplexen Bauabläufen parallel ablaufen mussten, um z. B. Hilfsbrücken und später neue Brücken auflegen zu können, haben uns als Team nicht nur in technischer, sondern auch in physischer Hinsicht alles abverlangt.

Mich begeistert es immer wieder, dass wir es bei HOCHTIEF schaffen, äußerst interessante und herausfordernde Bauvorhaben zu akquirieren. Bisher war jede Baustelle, auf der ich als Bauleiter tätig war, mitreißend und insbesondere nicht vergleichbar mit den anderen Baustellen. Dies bedeutet: Man muss immer wieder neue Lösungsansätze finden und diese gemeinsam im Team umsetzen. Das ist sehr abwechslungsreich und bringt eine positive Spannung mit sich, die es meines Erachtens nur in wenig anderen Berufen in dieser Form gibt. Nicht zuletzt wird man auf der Baustelle mit Dingen konfrontiert, die mir am Anfang des Berufslebens nicht bewusst waren. Hier nur einmal zwei kleine Beispiele: Es kommt schon mal vor, dass die Nachbarn ins Baubüro kommen und sich über Staub und den Lärm der Baustelle beschweren und mit Konsequenzen drohen. Oder der für den Bereich zuständige Polizist winkt mit einer Verwarnung, weil am Wochenende die Straßenschilder für die Zufahrten der Baustelle vom feierlustigen Fußvolk umgestellt worden sind.

Aber auch technische Probleme, die vom Planer bei der Ausführungsplanung nicht erkannt oder unterschätzt worden sind, habe ich als Bauleiter vor Ort zu lösen. Wenn es dann bei der Problembehebung auf der Baustelle länger dauert, heißt es, mit den Mitarbeitern umsichtig umzugehen.

Spannende Aufgaben warten täglich auf mich, tolle Kollegen – und nicht zuletzt neue Projekte, egal ob Tunnel, Brücke oder Verkehrswege.

Mich begeistert es, dass wir es bei HOCHTIEF schaffen, äußerst interessante und herausfordernde Bauvorhaben zu akquirieren. Bisher war jede Baustelle, auf der ich als Bauleiter tätig war, mitreißend und nicht vergleichbar mit anderen Baustellen.