Getreidespeicher im Hafen von Genua, 1899 - 1901

HOCHTIEF übernahm 1899 den Auftrag, mehrere Getreidespeicher mitsamt der Anlagen zum Ansaugen und Pumpen des Korns zu errichten. Die Speicher im Hafen von Genua sind übrigens noch heute in Betrieb.

Dem Projekt kommt aus mehreren Gründen große Bedeutung zu. Es war nicht nur der erste Auftrag aus dem Ausland, sondern auch der erste Stahlbetonbau, den HOCHTIEF ausführte.

Zudem wollte kaum ein anderes Bauunternehmen der Zeit das Wagnis auf sich nehmen, schlüsselfertig zu bauen. Und das auch noch zum Festpreis von 3,25 Millionen Schweizer Franken. Dass Philipp Helfmann zudem Aktien der Silo-Gesellschaft übernahm, zeugt nicht nur von kaufmännischem Weitblick, sondern bedeutete auch den Einstieg ins Betreibergeschäft, und das fast 100 Jahre vor dem Flughafen Athen.

zurück

Geschichte im Überblick
Die HOCHTIEF-Chronik
als Bildband
Engagement für historische Werte:
HOCHTIEF und das Bauhaus