Albert-Kanal in Belgien, 1930 - 1934

Der insgesamt etwa 50 Kilometer lange Albert-Kanal in Belgien wurde 1934 eröffnet. Er verkürzte den Wasserweg von Lüttich nach Antwerpen von 153 auf 122 Kilometer und verringerte die Zahl der Schleusen von 24 auf sieben. Das bedeutete, dass Schiffe nur noch sechs Tage brauchten, wo sie bislang rund zwölf Tage unterwegs waren.
Dank nahezu genialer Sondervorschläge gelang es HOCHTIEF, die Bauzeit des Kanals auf der Strecke Haccourt-Briegden von neun auf viereinhalb Jahre zu verkürzen. Das Auftragsvolumen für den 17,2 Kilometer langen Abschnitt betrug 50 Millionen Reichsmark und stellte damals das Doppelte einer Jahresbauleistung von HOCHTIEF dar.

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