Geschichte

Tunnel Paranà in Argentinien, 1961 - 1962

Die beiden großen Ströme Rio Paraná und Rio Uruguay schließen die argentinischen Provinzen Entre Rios, Corrientes und Misiones vom Rest des Landes so ab, dass sie nur mit Schiffen oder aus der Luft zu erreichen sind. Das bringt naturgemäß solche Transportverzögerungen mit sich, dass die Wirtschaft darunter leidet. Deshalb beschloss die Regierung 1960 den Bau eines Unterwassertunnels zwischen den Städten Santa Fé und Paraná. 1964 nahm ein Joint-Venture unter Führung von HOCHTIEF die Arbeiten auf. Als Bauverfahren wurde das Einschwimmen und Absenken von im Baudock hergestellten Tunnelelementen gewählt. Der 1969 fertiggestellte Unterwassertunnel war nicht nur der erste seiner Art in Südamerika, sondern die erste feste Verbindung zwischen dem linken und rechten Ufer des Rio Paraná überhaupt.
Knapp 30 Jahre später ist HOCHTIEF wieder in der Region tätig. Als Mitglied einer Bau- und Betreibergruppe realisiert das Unternehmen eine zirka 60 Kilometer lange feste Verbindung zwischen den Städten Rosario und Victoria. Insgesamt zehn Kilometer der Strecke führen über Brücken, 50 Kilometer über Dammaufschüttung. Herzstück ist eine Schrägseilbrücke mit einer Spannweite von 330 Metern über den Rio Paraná. Die Arbeiten an dem Projekt haben 1998 begonnen und sollen 2002 abgeschlossen werden. Die Konzession für den Bau und Betrieb der Strecke ist auf 25 Jahre befristet.

zurück

Geschichte im Überblick

Engagement für historische Werte:

top top top
HOCHTIEF | Copyright © 2009 HOCHTIEF AG