Elbtunnel in Hamburg, 1969 - 1975 und 1997 - 2003
Seit fast einem Vierteljahrhundert lebt Hamburg bereits gut mit dem Elbtunnel,
für den HOCHTIEF verantwortlich zeichnete. Bei seinem Bau kam ein komplexes
Einschwimm- und Absenkverfahren zum Einsatz. Denn der Tunnel setzt sich aus
mehreren Stahlbeton-Elementen, den sogenannten Senkkästen, zusammen.
Sie wurden an Land in Baudocks gefertigt. Nach der Flutung des Docks schwammen die Senkkästen auf, wurden nach und nach in den Elbstrom geschleppt und auf ihren vorbereiteten Platz auf dem Elbgrund abgesenkt und verankert. Dann galt es, die Senkkästen miteinander zu verbinden und leerzupumpen.
Das Verfahren beeinträchtigte die Schifffahrt erheblich. Nicht zuletzt deshalb
entschloss sich der Senat, die derzeit im Bau befindliche vierte Elbtunnelröhre
mit der Bohrmaschine "Trude" voranzutreiben. Auch an diesem Projekt ist HOCHTIEF
maßgeblich beteiligt.
Geschichte im Überblick
Die HOCHTIEF-Chronik als Bildband
Engagement für historische Werte:
HOCHTIEF und das Bauhaus
