
Ein neuer Flughafen musste in Warschau her, aber die staatliche polnische
Flughafengesellschaft PPL hatte nicht genug Geld dafür. HOCHTIEF fand trotzdem
eine Lösung. Für den Bau neuer Passagier- und Frachtgebäude fädelte das
Unternehmen ein Dreiecksgeschäft ein und baute als Generalunternehmer zudem die
komplette Finanzierung auf.

Der Bauherr PPL konnte mit eigenen Mitteln nur rund ein Drittel der gesamten
Kosten abdecken. HOCHTIEF ließ sich deshalb die Arbeit von einer Bank bezahlen.
Die wiederum kam auf ihre Kosten, indem PPL ihr auf begrenzte Zeit die Einkünfte
abtrat, die anfallen, wenn Flugzeuge starten und landen oder den polnischen
Luftraum benutzen.
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