Lesotho Highlands Water Project, 1991 - 2003

Lesotho Highlands Water Project Was hat das arme, aber regenreiche Königreich Lesotho mit der Industrieregion rund um Johannesburg zu tun? Es versorgt das 300 Kilometer entfernte Gebiet mit Wasser! Denn das ist dort knapp. Bereits in den 80er Jahren begannen daher die Planungen zum Lesotho Highlands Water Project, bei dem HOCHTIEF Partner einer internationalen Arbeitsgemeinschaft ist.

Das Ziel: Wasser aus den Flüssen Lesothos gegen die natürliche Fließrichtung nach Johannesburg umzuleiten. Ein erster Schritt: der Bau der Katse-Talsperre. In 2.000 Metern Höhe entstand eine 180 Meter hohe Bogenstaumauer mit einer Kronenlänge von 700 Metern.

Lesotho Highlands Water Project Der Staudamm wurde bereits 1996 fertiggestellt. Gleichzeitig baute HOCHTIEF ein Tunnelsystem für die Wasserüberleitung. Ein Teil davon war ein 22 Kilometer langer Stollen, für den eigens eine Tunnelbohrmaschine entwickelt wurde. Weitere Aufträge, für die HOCHTIEF als Federführer verantwortlich zeichnet, sind ein Wehr im Matsoku-Fluss sowie der 32 Kilometer lange Mohale-Tunnel. Diese Projekte sollen 2001 beziehungsweise 2003 abgeschlossen sein. Das Lesotho Highlands Water Project läuft insgesamt bis zum Jahr 2020. Dann wird Johannesburg genügend Wasser und Lesotho eine lukrative Einnahmequelle haben.

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