Großes Theater in Pilsen. © HOCHTIEF CZ

Kunst im Bau

Museen, Theater, Opern- und Konzerthäuser machen Städte unverwechselbar. HOCHTIEF – die Kunst im Bau.

New York. Weite Fensterfronten und Terrassen öffnen das Haus und erlauben großartige Blicke – auf den Hudson River, auf Manhattan. Das Whitney Museum of American Art gehört neben dem Guggenheim, MoMA und Metropolitan zu den bedeutendsten Kunstmuseen New Yorks. Das unter der Leitung der amerikanischen HOCHTIEF-Tochter Turner Construction errichtete Gebäude entpuppt sich seit der Eröffnung 2015 als Geschenk für Kunstinteressierte. „Ein derart besucherfreundliches Museum hat New York bislang nicht gesehen“, lobte das Kunstmagazin „Art“.

Auf die Verpackung kommt es an, um berühmte Künstler für eine Ausstellung oder ein Gastspiel zu gewinnen. Nur das Beste zählt. Und das fordert auch die heraus, die diese Gebäude errichten.

Hamburg. Was Perfektionismus bedeutet, zeigt der Bau der Elbphilharmonie. Vor allem der große Konzertsaal ist ein Kunstwerk für sich und stellt höchste Ansprüche an alle. Star-Akustiker Yasuhisa Toyota hat den Raum so berechnet, dass jeder Rang ein optimales Hörerlebnis bietet. Dafür sorgen 10.000 schallreflektierende Platten an Wänden und Decke – jede individuell gefräst.

Die Elbphilharmonie ist die Königin der neuen Kulturbauten Hamburgs. Doch auch die Untertanen machen Musik, Tanz – und mehr. Gleich zwei Musicaltheater hat HOCHTIEF bis 2013 errichtet. Sie zählen zu den ersten privat finanzierten Theaterneubauten in Deutschland nach 1999 und machen Hamburg zum drittgrößten Musicalstandort weltweit. Jüngste Großbühne der Stadt ist das „Mehr!-Theater“, ebenfalls in Sichtweite der Elbphilharmonie und ebenfalls von HOCHTIEF umgebaut. Die Halle ist Teil des Großmarkts, das markante Wellendach steht unter Denkmalschutz.

Slow & Motion: Drohnenflug durch die Elbphilharmonie

Wer außergewöhnliche Kulturbauwerke verwirklichen will, muss sensibel und perfekt arbeiten. Noch wichtiger ist die Bereitschaft, die Grenzen des Machbaren zu verschieben.

Pilsen. Eine riesige Betonfläche, die aussieht wie ein Theatervorhang. Wo das Tonnenschwere leicht daherkommt - ohne Fugen und Nähte. Aus einem Guss musste die Fassade des Theaters in der tschechischen Stadt hergestellt werden. Und sie wurde selbst ein Kunstwerk.

Düsseldorf. Die Wünsche der Architekten zu realisieren ist das eine, das andere sind die Bedürfnisse der Nutzer. So wie beim Probenhaus des Balletts der Deutschen Oper am Rhein. Welche Anforderungen hat die Ballett-Compagnie an den Probebetrieb? Wie sieht der Arbeitsalltag der Tänzer aus? Resultat langer Vorgespräche sind 3.000 Quadratmeter Nutzfläche, fünf Ballettstudios, eine Ballettschule. „Wir proben manchmal bis zu zehn Stücke gleichzeitig. Das neue Haus erlaubt es uns, noch qualitativer zu arbeiten“, sagt der Compagnie-Chef Martin Schläpfer.

Danzig. „Bis heute ist in allen polnischen Familien das Gedenken an die präsent, die im Zweiten Weltkrieg den höchsten Preis bezahlt haben, ihr Leben. Deshalb ist es für uns so wichtig, dass die polnische Erzählung, die polnische Stimme zu diesem Krieg, hörbar wird. Die polnische Stimme soll die Aufmerksamkeit der Welt bekommen.“  Das sagte der damalige polnische Ministerpräsident Donald Tusk bei der Grundsteinlegung für das Museum des Zweiten Weltkriegs. Am 1. September 2012 war das. Deutschland und Polen verbindet eine besondere Geschichte. Am 1. September jährt sich der Überfall deutscher Soldaten auf Polen 1939. Dass mit HOCHTIEF Polska ausgerechnet die Tochtergesellschaft eines deutschen Unternehmens mit dem Bau beauftragt wurde, erfüllt HOCHTIEF mit Stolz und Demut. Das Museum wurde im März 2017 eröffnet.


01.01.2017
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