Zentrales Innovationsmanagement

Auf der ersten Ebene, dem zentralen Innovationsmanagement, geht es um Themen, die sich unternehmensübergreifend nachhaltig auf das operative Geschäft auswirken können. Unser internationales Know-how und die weltweite Vernetzung von HOCHTIEF erlauben es, solche Innovationsprojekte konzernweit zu entwickeln und zu realisieren. Die zentrale Konzernentwicklung koordiniert das ganzheitliche Innovationsmanagement, prüft erfolgversprechende Innovationsprojekte und begleitet deren Umsetzung. Unser Innovationskomitee, zusammengesetzt aus Mitgliedern aller Divisions, den Konzernabteilungen und dem Vorstand, legt fest, welche Projekte umgesetzt werden. Die Konzernentwicklung hilft bei der Realisierung. Konsequentes Controlling gewährleistet die Effizienz der Aktivitäten. In den letzten Jahren wendete HOCHTIEF für diese konzernübergreifenden FuE-Projekte jährlich knapp fünf Mio. Euro auf. Im Jahr 2010 beschäftigten sich zirka 65 Mitarbeiter mit insgesamt 33 Projekten. Acht Vorhaben wurden neu begonnen und 16 abgeschlossen.


Offshore-Windparks: Portfolio weiter ausgebaut

HOCHTIEF hat sich in wesentlichen Bereichen des wachstumsstarken Markts für Offshore-Windenergie etabliert. Wir planen, bauen und gründen beispielsweise die erforderlichen Beton- und Stahlelemente, die direkt auf dem Meeresboden verankert werden. Außerdem führt unser Unternehmen Bodenuntersuchungen durch, installiert und wartet Windkraftanlagen. So ist unsere selbst entwickelte Hubinsel "Thor" beim Offshore-Windpark "Bard I" in der Nordsee im Einsatz. Hier werden mithilfe dieses Spezialgeräts zirka 80 Windkraftanlagen errichtet. Darüber hinaus wird HOCHTIEF ab dem Sommer 2012 beim Projekt "Global Tech I" aktiv: Dort wird das Unternehmen 80 Fundamente mit einem Gewicht von jeweils 950 Tonnen auf dem 40 Meter tiefen Meeresgrund verankern und anschließend die 150 Meter hohen Fünf-Megawatt-Windenergieanlagen montieren.

Unsere Hubinsel "Odin" war bei Alpha Ventus im Einsatz.
Die Hubinsel Thor kann mit ihren 82 Meter langen Hubbeinen in großer Wassertiefe arbeiten.
Das gemeinsam mit Beluga entwickelte Spezial-Hubschiffe wird die Montage von Windkraftanlagen auf hoher See zukünftig noch effizienter sowie sicherer machen.
Das speziell entwickelte Personentransfersystem des neuen Serviceschiffes ermöglicht einen gefahrlosen Personenübergang zur Windkraftanlage oder Umspannstation.

Neue Schiffstypen entwickeln und betreiben

Bei "Global Tech I" soll erstmals das Spezialschiff eingesetzt werden, dessen Konzept und Design wir in einem Joint Venture mit der weltweit führenden Schwergutreederei Beluga entwickelt und realisiert haben. Mit diesem Schiff wird die Montage effizienter sowie sicherer und die Prozesse werden optimiert. Unsere Experten entwickeln darüber hinaus die Logistikkonzepte und simulieren am Computer die Montageabläufe. Zusätzlich entwickelt HOCHTIEF Solutions ein spezielles Serviceschiff für die Inbetriebnahme, Inspektion und Wartung von Windkraftanlagen. Wir erweitern damit unser Portfolio zur Optimierung des wirtschaftlichen Lebenszyklus von Offshore-Windparks. Das Schiff wird mit einem Transfersystem ausgestattet, das auch bei extremen Wetterbedingungen einen sicheren Übergang für Personen und Material zu den Windkraftanlagen oder Umspannstationen gewährleistet.

Weitere Informationen:
www.hochtief-solutions.de

Planungssoftware für Flughäfen

2010 wurde eine von HOCHTIEF entwickelte Software, mit der Flughäfen die Auslastung ihrer Terminals berechnen können, erfolgreich am Flughafen in Budapest eingesetzt. Mithilfe des Tools wurde der Passagierfluss am Flughafen Budapest berechnet, um notwendige Ab- und Umbaumaßnahmen der Sicherheitskontrollstellen zu modellieren und deren Auswirkungen auf den zukünftigen Passagierfluss aufzuzeigen. In die Entwicklung floss das Know-how mehrerer HOCHTIEF-Gesellschaften ein. Es ist vorgesehen, das Tool auch bei anderen Planungsprozessen, bei denen es darum geht, Verkehrsströme zu optimieren, einzusetzen – etwa bei großen Umzügen oder in der Baustellenlogistik.

"Sustainable Airports" – Konzept für nachhaltige Flughäfen

Mit "Sustainable Airports" entwickelten die Flughafenexperten unserer Tochtergesellschaft HOCHTIEF Concessions gemeinsam mit Fachabteilungen anderer Divisions eine Marktstrategie für umweltrelevante Beratungsdienstleistungen. Bei einem der vier Beratungsbausteine geht es beispielsweise darum, bestehende Flughäfen auf ihre Energieeinsparpotenziale hin zu untersuchen, zu bewerten und entsprechende Verbesserungsvorschläge zu machen. Außerdem erarbeitet die Gesellschaft unter anderem Umweltverträglichkeitsstudien oder Abfallentsorgungskonzepte für Flughäfen.

Sustainable Airports

Weitere Informationen:
Nachhaltiges Produkt von HOCHTIEF Airport
Broschüre Sustainable Airports

HOCHTIEF-eigene Produktentwicklungen für Kunden

Zu der Produktlinie Engineered Products von HOCHTIEF Consult zählen Innovationen, die von unseren Experten entwickelt wurden und auch externen Kunden angeboten werden. Diese hochspeziellen Produkte und Dienstleistungen überzeugen durch ein außerordentliches ingenieurtechnisches Niveau. So haben wir 2010 das praxiserprobte Betondeckungsmessgerät Lithoscope 90 weiterentwickelt. Das Gerät kann Lage sowie Dicke von Bewehrungseisen selbst in großer Tiefe eindeutig bestimmen, wodurch wichtige Rückschlüsse auf die vorhandene Betonüberdeckung gezogen werden können. 2011 wird die Entwicklung erstmals auch externen Kunden angeboten.

Das von HOCHTIEF entwickelte Messgerät Lithoscope 90 liefert präzise Informationen zur Betonüberdeckung.

blueFM – CO2-Reduktion im Gebäudebetrieb

Um bis zu 20 Prozent lässt sich der CO2-Ausstoß von Immobilien und Liegenschaften in den nächsten fünf Jahren senken. Von diesem ökologischen und ökonomischen Ziel ist HOCHTIEF Facility Management überzeugt und wird unter dem neuen Gütesiegel blueFM für seine Kunden entsprechende Nachhaltigkeitskonzepte entwickeln. Im Februar 2011 stellte HOCHTIEF den ganzheitlichen Ansatz vor, der künftig fester Bestandteil eines jeden Facility-Management-Auftrags ist. Dabei werden im laufenden Immobilienbetrieb Optimierungsmöglichkeiten, die zu einem deutlichen Senken von Energiekosten und Kohlendioxidausstoß führen, von den HOCHTIEF-Mitarbeitern noch besser identifiziert und den Kunden entsprechende Lösungsvorschläge unterbreitet. Einsparpotenziale gibt es vor allem beim Steuern von technischen Anlagen und bei den verwendeten Bauteilen wie Filtern, Pumpen oder Motoren. Außerdem setzt blueFM auf den Lebenszyklus einer Immobilie. Nachhaltigkeit beginnt demnach in der Projektentwicklung, setzt sich beim Bau- bzw. Umbau fort und wird auch im Betrieb konsequent umgesetzt.

Die HOCHTIEF-Mitarbeiter identifizieren Optimierungsmöglichkeiten im laufenden Immobilienbetrieb, um die Energiekosten und den CO2-Ausstoß deutlich zu senken.

Studie über den Einfluss der Nachhaltigkeit auf den Verkehrswert von Immobilien

Welche Eigenschaften der Nachhaltigkeit halten Nutzer von Bürogebäuden für selbstverständlich? Für welche Eigenschaften sind sie aktuell und zukünftig bereit, mehr zu zahlen? Eine Studie des Lehrstuhls Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der Technischen Universität München im Auftrag von HOCHTIEF gibt zum ersten Mal detaillierte Antworten. Für uns sind die gewonnenen Ergebnisse wichtige Voraussetzungen, um Kundenwünsche noch besser und individueller erfüllen zu können.

Lebenszykluskosten transparent gestalten – ein ganzheitlicher Ansatz

Zur erfolgreichen Strategie von HOCHTIEF gehört es, Leistungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten, Immobilien und Anlagen anzubieten. HOCHTIEF hat daher ein Innovationsprojekt gestartet, um die Lebenszykluskosten transparent zu machen. Ein Experten-Netzwerk bündelt das Know-how des gesamten Konzerns zu diesem Thema und bildet die Basis für das langfristig angelegte Projekt.

HOCHTIEF bietet Leistungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten, Immobilien und Anlagen.

Arbeit mit digitalen Gebäudemodellen optimiert

Im November 2010 endete das europäische Forschungsprojekt "InPro", an dem sich HOCHTIEF gemeinsam mit 17 weiteren Partnern beteiligte. Ziel war es, Methoden zu entwickeln, die das Arbeiten mit digitalen Gebäudemodellen in den frühen Phasen eines Projekts verbessern sollen. Wir beschäftigten uns vor allem mit Verfahren zur modellbasierten Terminplanung und zum modellbasierten Facility-Management. Die Ergebnisse flossen bereits während der Projektlaufzeit in unsere operativen Projekte ein.

Digitale Gebäudemodelle von HOCHTIEF ViCon verbessern das Arbeiten in einer frühen Phase eines Projekts.

Planungsgesellschaft für nachhaltiges Bauen

Das von uns unterstützte Team aus Studierenden der Technischen Universität Darmstadt gewann den "Solar Decathlon 2009" des US-Energieministeriums. Es war der zweite Sieg in Folge für die deutsche Hochschule bei dem US-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ein energieautarkes, marktfähiges Gebäude realisieren müssen. Das "surPLUShome" erfüllte die strengen Voraussetzungen unter anderem durch hoch dämmende, mit Solarzellen versehene Außenwände. In den Sommermonaten reduziert eine Kühldecke die Hitze. HOCHTIEF stand dem erfolgreichen Team mit fachlicher und finanzieller Unterstützung zur Seite. Von den innovativen Ideen wird unser Marktsegment Wohnungsbau profitieren.

Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit beim Solar Decathlon haben sich Projektmitglieder der Technischen Universität Darmstadt und von HOCHTIEF zusammengeschlossen und Ende Februar 2011 die ina Planungsgesellschaft gegründet. Das neue Unternehmen wird neben Beratungs- und Planungsdienstleistungen auch eigene Entwicklungs- und Bauprojekte zum Thema nachhaltiges Bauen realisieren.

Solar Decathlon
Solar Decathlon

Weitere Informationen:
Solar Decathlon 2009: HOCHTIEF unterstützte Sieger-Team

Programm "Adaptive und intelligente Brücken der Zukunft"

In Deutschland gibt es zurzeit knapp 40.000 Brücken, über die Bundesfernstraßen führen. Durch das stärkere Verkehrsaufkommen der letzten Jahre und ein erhöhtes Gesamtgewicht von Lkws auf deutschen Straßen werden die meist aus Stahl- oder Spannbeton bestehenden Brücken den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Den sich daraus ergebenen Forschungsbedarf fördert der Bund mit dem Programm "Adaptive und intelligente Brücken der Zukunft". HOCHTIEF ist mit einem übergreifenden Team aus den Tochtergesellschaften HOCHTIEF Solutions, Flatiron und Hochtief PPP Solutions an dem Forschungprogramm beteiligt. Um in Zukunft einen Abriss und kompletten Neubau restaurationsbedürftiger Brücken zu verhindern, entwickelt HOCHTIEF ein Fachwerksystem aus Ultrahochleistungsbeton, mit dem bestehende Brückenstrukturen im Nachhinein flexibel an veränderte Anforderungen angepasst und verändert werden können. Durch nachträglich an der Brückenkonstruktion ergänzbare Elemente soll es möglich werden, die Brücken verkehrsbedingt nachzurüsten, so etwa eine erhöhte Tragfähigkeit zu schaffen oder Lärmschutzwände zu ergänzen.

Gütesiegel DNGB mitentwickelt

Seit Januar 2009 vergibt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), zu deren Gründungsmitgliedern wir gehören, das "Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen". In einem internen Innovationsprojekt haben wir die Praxistauglichkeit der Zertifizierungskriterien, wie ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualität, überprüft und so an der Entwicklung des Gütesiegels aktiv mitgewirkt. In der darauffolgenden Pilotphase wurde unser Bürokomplex "smarthouse" in München als eines der ersten Projekte mit dem Vorzertifikat in Gold der DGNB ausgezeichnet. Gleichzeitig erweiterte HOCHTIEF seine Beratungsexpertise im nachhaltigen Bauen unternehmensübergreifend. Bis Ende 2010 wurden in Deutschland bisher elf von HOCHTIEF realisierte Immobilien mit dem DGNB-Gütesiegel vorzertifiziert beziehungsweise zertifiziert.

Weitere Informationen:
Grünes Bauen in Deutschland
Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB)

Forschungskooperation zu Interaktionsmodellen für den maschinellen Tunnelbau

Im Jahr 2009 ging das von der Europäischen Union geförderte Verbundforschungsprojekt "TUNCONSTRUCT" erfolgreich zu Ende. HOCHTIEF entwickelte dabei eine Steuerungs-Software für den Schildvortrieb und Materialien für die Tunnelauskleidung. Weitere Forschungs- und Entwicklungsaufgaben veranlassten HOCHTIEF, sich mit wissenschaftlichen Partnern zu vernetzen und sich an dem umfassenden Sonderforschungsbereich Interaktionsmodelle für den maschinellen Tunnelbau der Universität Bochum zu beteiligen. HOCHTIEF ist Beiratsmitglied dieses Forschungsbereichs. Des Weiteren steht bei HOCHTIEF ein Projekt in Aussicht, das sich mit der Vortriebsoptimierung und Entwicklung eines automatischen Steuerkreises beschäftigt.

Großversuchstand bei der STUVA in Köln mit Höchstleistungstübbing
Screenshot der TBM Steuerungsunterstützung

Forschungsaktivitäten im inHaus2 – Modellhaus für intelligente Gebäudelösungen

Mit dem Innovationsschwerpunkt iBuild verstärkt HOCHTIEF seine Position im expansionsstarken Bereich "Intelligent Building". Im Fokus dieser Aktivitäten steht das Forschungsprojekt "inHaus2" in Duisburg. Hier testen wir gemeinsam mit Partnern innovative Ideen für intelligente Gebäudesysteme. Die Kooperation mit dem Frauenhofer Institut wurde im Dezember 2010 um weitere vier Jahre verlängert. Zudem hat HOCHTIEF 2010 ein neues Projekt gestartet, um eine effizientere Form von Energie-Monitoring zu erproben. Die Neuerung wird es möglich machen, den Anlagenbetrieb zeitnah zu überwachen und mithilfe von vordefinierten Leistungsindikatoren Fehler und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Das Ziel: Wir wollen einen langfristig effizienten Gebäudebetrieb gewährleisten.

Weitere Informationen:
HOCHTIEF beim inHaus2
www.inhaus-zentrum.de

RFID* erleichtert die Gebäudewartung

Mit RFID-Chips ausgestattete technische Bauteile machen es möglich, lückenlose Informationen von ihrer Herstellung über ihre Installation bis hin zu Servicearbeiten zu sammeln. So kann beispielsweise ein Facility-Management-Dienstleister bei Übernahme eines Projekts nach der Bauphase mit einem RFID-Lesegerät sämtliche Bauteile erfassen, ihren Zustand dokumentieren und automatisch ein Begehungsprotokoll mit Bildern ausdrucken. Außerdem wird es möglich, mit Hilfe der gespeicherten Informationen im Schadensfall kurzfristig Gewährungsleistungsansprüche zu klären und Reparaturen auszuführen. Die Wartung von technischen Geräten, die mit RFID-Chips ausgestattet sind, kann effizienter und für den Auftraggeber transparenter erfolgen. HOCHTIEF hat ein entsprechendes System entwickelt und im inHaus2 getestet. 2011 soll das mobile Auftragsbearbeitungssystem der Servicetechniker im Facility-Management-Bereich (Handyman) um eine RFID-Komponente erweitert werden.

*Radio Frequency Identification (RFID): Mithilfe von elektromagnetischen Wellen lassen sich Gegenstände automatisch identifizieren und lokalisieren. Auf RFID-Chips lassen sich Daten speichern und durch spezielle Lesegeräte wieder auslesen.

RFID-Tag
Erfassungsgerät und RFID-Transponder an einem Ausdehnungsgefäß im InHaus2

Transparentes Ideenmanagement trägt Früchte

Wir bauen die Welt von morgen – mit unseren Ideen von heute! Das an die Unternehmensvision angelehnte Motto beschreibt unser transparentes und unbürokratisches Ideenmanagement. Im März 2008 wurde die Intranet-Plattform "Ideenraum" implementiert. Über den Ideenraum – dem wesentlichen Element des HOCHTIEF-Ideenmanagements – können Mitarbeiter ihre Ideen eingeben. Der Ideengeber entscheidet beim Einstellen seiner Idee, ob sie öffentlich – das heißt sichtbar für alle Intranetnutzer – ist oder nicht. Öffentliche Ideen können von anderen Mitarbeitern gelesen und kommentiert werden. So entstehen offene Diskussionen, über die die Ideen häufig weiterentwickelt werden. Ein Netzwerk bestehend aus Kategoriepaten, Ideenkommissionen und Ideenpaten kümmert sich um die Bewertung und Umsetzung von Ideen. Durch Setzen von Abonnements kann sich jeder HOCHTIEF-Mitarbeiter mit Intranetzugang gezielt über neue Ideen und Diskussionsbeiträge per E-Mail informieren lassen. Neben Einreichprämien, die gewährt werden, wenn die Idee bestimmte Kriterien erfüllt, werden einmal im Jahr die besten Ideen – die sogenannten Top-Ten-Ideen – ermittelt und prämiert.

Wir haben den Begriff der Idee bei HOCHTIEF bewusst sehr breit gefasst und definieren drei Arten von Ideen:

  • Verbesserungsvorschlag
    Vorschlag, wie ein bestehender, betriebsbezogener Zustand zum Wohle unserer Kunden, des Unternehmens und der Mitarbeiter verbessert werden kann.
  • Best-Practice-Idee
    Bereits umgesetzte oder zur Umsetzung beschlossene Lösung, die auch für andere Mitarbeiter interessant sein könnte. Mit dem Veröffentlichen im Ideenraum (und gegebenenfalls weiteren Umsetzungsmaßnahmen) werden Best-Practice-Ideen bei HOCHTIEF verbreitet. Dies ist für unser Unternehmen sehr wichtig, da aufgrund des Projektgeschäfts die Mitarbeiter sehr dezentral verteilt sind.
  • Neue Geschäftsidee
    Vorschlag, wie HOCHTIEF, aufbauend auf den vorhandenen Stärken, neue, innovative Geschäftsfelder erschließen kann.

Das Instrument hat sich bewährt. Im Jahr 2010 reichten unsere Mitarbeiter 567 Ideen ein – 160 mehr als im Vorjahr.

Ideenraum