Zentrales Innovationsmanagement
Offshore-Windparks: Portfolio weiter ausgebaut
HOCHTIEF hat sich in wesentlichen Bereichen des wachstumsstarken Markts für Offshore-Windenergie etabliert. Wir planen, bauen und gründen beispielsweise die erforderlichen Beton- und Stahlelemente, die direkt auf dem Meeresboden verankert werden. Außerdem führt unser Unternehmen Bodenuntersuchungen durch, installiert und wartet Windkraftanlagen. So ist unsere selbst entwickelte Hubinsel "Thor" beim Offshore-Windpark "Bard I" in der Nordsee im Einsatz. Hier werden mithilfe dieses Spezialgeräts zirka
Neue Schiffstypen entwickeln und betreiben
Bei "Global Tech I" soll erstmals das Spezialschiff eingesetzt werden, dessen Konzept und Design wir in einem Joint Venture mit der weltweit führenden Schwergutreederei Beluga entwickelt und realisiert haben. Mit diesem Schiff wird die Montage effizienter sowie sicherer und die Prozesse werden optimiert. Unsere Experten entwickeln darüber hinaus die Logistikkonzepte und simulieren am Computer die Montageabläufe. Zusätzlich entwickelt HOCHTIEF Solutions ein spezielles Serviceschiff für die Inbetriebnahme, Inspektion und Wartung von Windkraftanlagen. Wir erweitern damit unser Portfolio zur Optimierung des wirtschaftlichen Lebenszyklus von Offshore-Windparks. Das Schiff wird mit einem Transfersystem ausgestattet, das auch bei extremen Wetterbedingungen einen sicheren Übergang für Personen und Material zu den Windkraftanlagen oder Umspannstationen gewährleistet.
Weitere Informationen:
www.hochtief-solutions.de
Planungssoftware für Flughäfen
2010 wurde eine von HOCHTIEF entwickelte Software, mit der Flughäfen die Auslastung ihrer Terminals berechnen können, erfolgreich am Flughafen in Budapest eingesetzt. Mithilfe des Tools wurde der Passagierfluss am Flughafen Budapest berechnet, um notwendige Ab- und Umbaumaßnahmen der Sicherheitskontrollstellen zu modellieren und deren Auswirkungen auf den zukünftigen Passagierfluss aufzuzeigen. In die Entwicklung floss das Know-how mehrerer HOCHTIEF-Gesellschaften ein. Es ist vorgesehen, das Tool auch bei anderen Planungsprozessen, bei denen es darum geht, Verkehrsströme zu optimieren, einzusetzen etwa bei großen Umzügen oder in der Baustellenlogistik."Sustainable Airports" Konzept für nachhaltige Flughäfen
Mit "Sustainable Airports" entwickelten die Flughafenexperten unserer Tochtergesellschaft HOCHTIEF Concessions gemeinsam mit Fachabteilungen anderer Divisions eine Marktstrategie für umweltrelevante Beratungsdienstleistungen. Bei einem der vier Beratungsbausteine geht es beispielsweise darum, bestehende Flughäfen auf ihre Energieeinsparpotenziale hin zu untersuchen, zu bewerten und entsprechende Verbesserungsvorschläge zu machen. Außerdem erarbeitet die Gesellschaft unter anderem Umweltverträglichkeitsstudien oder Abfallentsorgungskonzepte für Flughäfen.
Weitere Informationen:
Nachhaltiges Produkt von HOCHTIEF Airport
Broschüre Sustainable Airports
HOCHTIEF-eigene Produktentwicklungen für Kunden
Zu der Produktlinie Engineered Products von HOCHTIEF Consult zählen Innovationen, die von unseren Experten entwickelt wurden und auch externen Kunden angeboten werden. Diese hochspeziellen Produkte und Dienstleistungen überzeugen durch ein außerordentliches ingenieurtechnisches Niveau. So haben wir 2010 das praxiserprobte Betondeckungsmessgerät Lithoscope 90 weiterentwickelt. Das Gerät kann Lage sowie Dicke von Bewehrungseisen selbst in großer Tiefe eindeutig bestimmen, wodurch wichtige Rückschlüsse auf die vorhandene Betonüberdeckung gezogen werden können. 2011 wird die Entwicklung erstmals auch externen Kunden angeboten.
blueFM CO2-Reduktion im Gebäudebetrieb
Um bis zu 20 Prozent lässt sich der CO2-Ausstoß von Immobilien und Liegenschaften in den nächsten fünf Jahren senken. Von diesem ökologischen und ökonomischen Ziel ist HOCHTIEF Facility Management überzeugt und wird unter dem neuen Gütesiegel blueFM für seine Kunden entsprechende Nachhaltigkeitskonzepte entwickeln. Im Februar 2011 stellte HOCHTIEF den ganzheitlichen Ansatz vor, der künftig fester Bestandteil eines jeden Facility-Management-Auftrags ist. Dabei werden im laufenden Immobilienbetrieb Optimierungsmöglichkeiten, die zu einem deutlichen Senken von Energiekosten und Kohlendioxidausstoß führen, von den HOCHTIEF-Mitarbeitern noch besser identifiziert und den Kunden entsprechende Lösungsvorschläge unterbreitet. Einsparpotenziale gibt es vor allem beim Steuern von technischen Anlagen und bei den verwendeten Bauteilen wie Filtern, Pumpen oder Motoren. Außerdem setzt blueFM auf den Lebenszyklus einer Immobilie. Nachhaltigkeit beginnt demnach in der Projektentwicklung, setzt sich beim Bau- bzw. Umbau fort und wird auch im Betrieb konsequent umgesetzt.
Studie über den Einfluss der Nachhaltigkeit auf den Verkehrswert von Immobilien
Welche Eigenschaften der Nachhaltigkeit halten Nutzer von Bürogebäuden für selbstverständlich? Für welche Eigenschaften sind sie aktuell und zukünftig bereit, mehr zu zahlen? Eine Studie des Lehrstuhls Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der Technischen Universität München im Auftrag von HOCHTIEF gibt zum ersten Mal detaillierte Antworten. Für uns sind die gewonnenen Ergebnisse wichtige Voraussetzungen, um Kundenwünsche noch besser und individueller erfüllen zu können.Lebenszykluskosten transparent gestalten ein ganzheitlicher Ansatz
Zur erfolgreichen Strategie von HOCHTIEF gehört es, Leistungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten, Immobilien und Anlagen anzubieten. HOCHTIEF hat daher ein Innovationsprojekt gestartet, um die Lebenszykluskosten transparent zu machen. Ein Experten-Netzwerk bündelt das Know-how des gesamten Konzerns zu diesem Thema und bildet die Basis für das langfristig angelegte Projekt.
Arbeit mit digitalen Gebäudemodellen optimiert
Im November 2010 endete das europäische Forschungsprojekt "InPro", an dem sich HOCHTIEF gemeinsam mit
Planungsgesellschaft für nachhaltiges Bauen
Das von uns unterstützte Team aus Studierenden der Technischen Universität Darmstadt gewann den "Solar Decathlon 2009" des US-Energieministeriums. Es war der zweite Sieg in Folge für die deutsche Hochschule bei dem US-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ein energieautarkes, marktfähiges Gebäude realisieren müssen. Das "surPLUShome" erfüllte die strengen Voraussetzungen unter anderem durch hoch dämmende, mit Solarzellen versehene Außenwände. In den Sommermonaten reduziert eine Kühldecke die Hitze. HOCHTIEF stand dem erfolgreichen Team mit fachlicher und finanzieller Unterstützung zur Seite. Von den innovativen Ideen wird unser Marktsegment Wohnungsbau profitieren.Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit beim Solar Decathlon haben sich Projektmitglieder der Technischen Universität Darmstadt und von HOCHTIEF zusammengeschlossen und Ende Februar 2011 die ina Planungsgesellschaft gegründet. Das neue Unternehmen wird neben Beratungs- und Planungsdienstleistungen auch eigene Entwicklungs- und Bauprojekte zum Thema nachhaltiges Bauen realisieren.
Weitere Informationen:
Solar Decathlon 2009: HOCHTIEF unterstützte Sieger-Team
Programm "Adaptive und intelligente Brücken der Zukunft"
In Deutschland gibt es zurzeit knappGütesiegel DNGB mitentwickelt
Seit Januar 2009 vergibt die Deutsche Gesellschaft
für Nachhaltiges Bauen (DGNB), zu deren Gründungsmitgliedern wir gehören, das "Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen". In einem
internen Innovationsprojekt haben wir die Praxistauglichkeit der Zertifizierungskriterien, wie ökologische, ökonomische, soziokulturelle
und funktionale Qualität, überprüft und so an der Entwicklung des Gütesiegels aktiv mitgewirkt. In der darauffolgenden Pilotphase
wurde unser Bürokomplex "smarthouse" in München als eines der ersten Projekte mit dem Vorzertifikat in Gold der DGNB ausgezeichnet. Gleichzeitig
erweiterte HOCHTIEF seine Beratungsexpertise im nachhaltigen Bauen unternehmensübergreifend. Bis Ende 2010 wurden in Deutschland bisher elf von
HOCHTIEF realisierte Immobilien mit dem DGNB-Gütesiegel vorzertifiziert beziehungsweise zertifiziert.
Weitere Informationen:
Grünes Bauen in Deutschland
Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB)
Forschungskooperation zu Interaktionsmodellen für den maschinellen Tunnelbau
Im Jahr 2009 ging das von der Europäischen Union geförderte Verbundforschungsprojekt "TUNCONSTRUCT" erfolgreich zu Ende. HOCHTIEF entwickelte dabei eine Steuerungs-Software für den Schildvortrieb und Materialien für die Tunnelauskleidung. Weitere Forschungs- und Entwicklungsaufgaben veranlassten HOCHTIEF, sich mit wissenschaftlichen Partnern zu vernetzen und sich an dem umfassenden Sonderforschungsbereich Interaktionsmodelle für den maschinellen Tunnelbau der Universität Bochum zu beteiligen. HOCHTIEF ist Beiratsmitglied dieses Forschungsbereichs. Des Weiteren steht bei HOCHTIEF ein Projekt in Aussicht, das sich mit der Vortriebsoptimierung und Entwicklung eines automatischen Steuerkreises beschäftigt.
Forschungsaktivitäten im inHaus2 Modellhaus für intelligente Gebäudelösungen
Mit dem Innovationsschwerpunkt iBuild verstärkt HOCHTIEF seine Position im expansionsstarken Bereich "Intelligent
Building". Im Fokus dieser Aktivitäten steht das Forschungsprojekt "inHaus2" in Duisburg. Hier testen wir gemeinsam
mit Partnern innovative Ideen für intelligente Gebäudesysteme. Die Kooperation mit dem Frauenhofer Institut wurde
im Dezember 2010 um weitere vier Jahre verlängert. Zudem hat HOCHTIEF 2010 ein neues Projekt gestartet, um eine
effizientere Form von Energie-Monitoring zu erproben. Die Neuerung wird es möglich machen, den Anlagenbetrieb zeitnah zu
überwachen und mithilfe von vordefinierten Leistungsindikatoren Fehler und Optimierungspotenziale zu identifizieren.
Das Ziel: Wir wollen einen langfristig effizienten Gebäudebetrieb gewährleisten.
Weitere Informationen:
HOCHTIEF beim inHaus2
www.inhaus-zentrum.de
RFID* erleichtert die Gebäudewartung
Mit RFID-Chips ausgestattete technische Bauteile machen es möglich, lückenlose Informationen von ihrer Herstellung über ihre Installation bis hin zu Servicearbeiten zu sammeln. So kann beispielsweise ein Facility-Management-Dienstleister bei Übernahme eines Projekts nach der Bauphase mit einem RFID-Lesegerät sämtliche Bauteile erfassen, ihren Zustand dokumentieren und automatisch ein Begehungsprotokoll mit Bildern ausdrucken. Außerdem wird es möglich, mit Hilfe der gespeicherten Informationen im Schadensfall kurzfristig Gewährungsleistungsansprüche zu klären und Reparaturen auszuführen. Die Wartung von technischen Geräten, die mit RFID-Chips ausgestattet sind, kann effizienter und für den Auftraggeber transparenter erfolgen. HOCHTIEF hat ein entsprechendes System entwickelt und im inHaus2 getestet. 2011 soll das mobile Auftragsbearbeitungssystem der Servicetechniker im Facility-Management-Bereich (Handyman) um eine RFID-Komponente erweitert werden.*Radio Frequency Identification (RFID): Mithilfe von elektromagnetischen Wellen lassen sich Gegenstände automatisch identifizieren und lokalisieren. Auf RFID-Chips lassen sich Daten speichern und durch spezielle Lesegeräte wieder auslesen.
Transparentes Ideenmanagement trägt Früchte
Wir bauen die Welt von morgen mit unseren Ideen von heute! Das an die Unternehmensvision angelehnte Motto beschreibt unser transparentes und unbürokratisches Ideenmanagement. Im März 2008 wurde die Intranet-Plattform "Ideenraum" implementiert. Über den Ideenraum dem wesentlichen Element des HOCHTIEF-Ideenmanagements können Mitarbeiter ihre Ideen eingeben. Der Ideengeber entscheidet beim Einstellen seiner Idee, ob sie öffentlich das heißt sichtbar für alle Intranetnutzer ist oder nicht. Öffentliche Ideen können von anderen Mitarbeitern gelesen und kommentiert werden. So entstehen offene Diskussionen, über die die Ideen häufig weiterentwickelt werden. Ein Netzwerk bestehend aus Kategoriepaten, Ideenkommissionen und Ideenpaten kümmert sich um die Bewertung und Umsetzung von Ideen. Durch Setzen von Abonnements kann sich jeder HOCHTIEF-Mitarbeiter mit Intranetzugang gezielt über neue Ideen und Diskussionsbeiträge per E-Mail informieren lassen. Neben Einreichprämien, die gewährt werden, wenn die Idee bestimmte Kriterien erfüllt, werden einmal im Jahr die besten Ideen die sogenannten Top-Ten-Ideen ermittelt und prämiert.Wir haben den Begriff der Idee bei HOCHTIEF bewusst sehr breit gefasst und definieren drei Arten von Ideen:
- Verbesserungsvorschlag
Vorschlag, wie ein bestehender, betriebsbezogener Zustand zum Wohle unserer Kunden, des Unternehmens und der Mitarbeiter verbessert werden kann. - Best-Practice-Idee
Bereits umgesetzte oder zur Umsetzung beschlossene Lösung, die auch für andere Mitarbeiter interessant sein könnte. Mit dem Veröffentlichen im Ideenraum (und gegebenenfalls weiteren Umsetzungsmaßnahmen) werden Best-Practice-Ideen bei HOCHTIEF verbreitet. Dies ist für unser Unternehmen sehr wichtig, da aufgrund des Projektgeschäfts die Mitarbeiter sehr dezentral verteilt sind. - Neue Geschäftsidee
Vorschlag, wie HOCHTIEF, aufbauend auf den vorhandenen Stärken, neue, innovative Geschäftsfelder erschließen kann.
Das Instrument hat sich bewährt. Im Jahr 2010 reichten unsere Mitarbeiter
- Offshore-Windenergie
HOCHTIEF hat sich in wesentlichen Bereichen des wachstumsstarken Markts für Offshore-Windenergie etabliert und setzt dabei eigenentwickeltes Spezialgerät ein. - Virtuelles Bauen
Virtuelles Bauen bildet im HOCHTIEF-Konzern immer häufiger die Basis nachhaltiger Bauplanung und wird bei zahlreichen Projekten eingesetzt.

















