Zeche Zollverein in Essen, 1929 - 1931

Die Zeche Zollverein galt bei ihrer Inbetriebnahme als "schönste Zeche der
Welt". Gleichzeitig gab es weltweit über lange Zeit keine größere und modernere
Steinkohleförderanlage. Die beiden Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer
hatten sich bei ihrem Entwurf vom Bauhaus-Stil beeinflussen lassen. Ein nach den
Prinzipien der Symmetrie und Geometrie gestalteter Industriekomplex entstand.
HOCHTIEF zeichnete für den Bau der außergewöhnlichen Anlage verantwortlich.

1986 wurde die Zeche stillgelegt. Doch, statt das Bauwerk abzureissen, blieb
die Förderanlage bestehen. Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm den Komplex,
stellte ihn unter Denkmalschutz und veranlasste seine grundlegende Sanierung.
Heute lässt sich auf dem Gelände des Industriedenkmals die Entwicklung des
Bergbaus und der Schwerindustrie in einer der wichtigsten Industrieregionen
Europas nachverfolgen. Gleichzeitig ist hier ein neuer Standort für Kunst,
Kultur und Design entstanden.
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