Amerika 1928 Wolkenkratzer in schwarz-weiß
Zum 125. Geburtstag des Architekten und Bauhaus-Gründers Walter Gropius veranstaltet das Bauhaus-Archiv in
Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal die Sonderausstellung "Amerika 1928". Mit großzügiger
Unterstützung von HOCHTIEF werden Fotos des Architekten im Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin vom
19. November 2008 bis 02. Februar 2009 und anschließend vom 09. Februar bis 31. Mai 2009 in der Wuppertaler
Uni-Galerie im Kolkmannhaus, Hofaue 51-55, gezeigt. Danach wandert die Ausstellung weiter in das Deutsche Architekturmuseum
in Frankfurt und an die Columbia University in New York.
1928 legte Walter Gropius sein Amt als Bauhaus-Direktor in Dessau nieder. In diesem Jahr unternahm er gemeinsam mit seiner Ehefrau Ise eine siebenwöchige Studienreise durch die USA. Den Architekten interessierten die modernen Bautechniken des amerikanischen Wohnungsbaus, insbesondere die Stahlkonstruktionen der New Yorker Wolkenkratzer.
Bei dieser Reise entstanden fast vierhundert eigene Aufnahmen Eindrücke nicht nur der amerikanischen Architektur,
sondern auch der Menschen, der Natur und Kultur in den Vereinigten Staaten: Portraits von Hopi- und Havasupai- Indianern finden
sich ebenso unter den Bildern wie Impressionen des Grand Canyon und Gebäudeaufnahmen architektonischer Meisterwerke von
Frank Lloyd Wright und Richard Neutra. Die fotografische Reise ermöglicht eine persönliche Annäherung an den
"Vater des Neuen Bauens", der die moderne Architektur entscheidend mitbestimmte.



