Im Blickpunkt: Giganten im Erdreich (Januar 2003)
Gotthardtunnel Auf Nummer sicher gehen
Schon jetzt herrscht im Innern des Gotthardmassivs reger Verkehr: Bis zu 700
Tunnelspezialisten sind bei Temperaturen um 45 Grad unter Tage am Werk. Auch
HOCHTIEF ist am Bau der 57 Kilometer langen Doppelröhre zwischen den Schweizer
Kantonen Tessin und Uri beteiligt. Sie nehmen die Herausforderungen an, die das
harte Alpengestein an Menschen und Maschinen stellt.
Zunächst einmal sorgen die Tunnelexperten für einen kühlen Kopf unter der hohen Überdeckung von 2 000 Metern. Sie ventilieren und kühlen das Innere des Tunnels auf konstante 28 Grad Celsius herunter. Gemeinsam mit seiner Tochter Streif Baulogistik hat HOCHTIEF die Kommunikationsanlage für die Funkanlage, die Telefone, das automatische Zutrittskontrollsystem und die Leittechnik für den Baubetrieb mitentwickelt. Teile der Baustromversorgung und Fluchtcontainer stammen ebenfalls von Streif Baulogistik.
Schließlich gelten für Tunnel mit reinem Schienenverkehr hohe
Sicherheitsauflagen, weil nicht selten auch hochexplosive Güter transportiert
werden. Doch mit den hohen Anforderungen in Sachen Sicherheit und dem Umgang mit
neuester Technik ist HOCHTIEF bestens vertraut. Ein Blick in den Sophiatunnel
südlich von Rotterdam beweist dies.






