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Die Geschichte eines Bauunternehmens ist immer auch eine Geschichte der
allgemeinen Wirtschaft. Sie ist untrennbar verbunden mit der Entwicklung von
Handwerk und Industrie, von Wirtschaft und Gesellschaft. Das stellen Manfred
Pohl und Birgit Siekmann eindrucksvoll in der Geschichte von HOCHTIEF unter
Beweis. HOCHTIEF ist nicht nur das größte Bauunternehmen Deutschlands, sondern
auch eines der ältesten. Seine Anfänge liegen in den 70er Jahren des 19.
Jahrhunderts, als die Brüder Helfmann bei Frankfurt am Main ein Baugeschäft
eröffneten. Mit der Erfindung des Eisenbetons ging auch die erfolgreiche
Entwicklung von HOCHTIEF einher. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang HOCHTIEF im
Zuge des Wirtschaftswunders der internationale Durchbruch. Heute realisiert das
Unternehmen als Systemführer, ausgehend von seiner Kernkompetenz des Bauens, auf
allen Kontinenten komplexe Projekte in allen Dimensionen.
Prof. Dr. Manfred Pohl, geboren 1944, absolvierte eine Banklehre und studierte
Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. Seit 1972 leitet er das Historische
Institut der Deutschen Bank, seit 1981 lehrt er an der Universität Frankfurt am
Main. Auf seine Anregung hin wurde 1976 die "Gesellschaft für
Unternehmensgeschichte" sowie 1997 die "Society for European Business History"
gegründet.
Dr. Birgit Siekmann, geboren 1963, studierte Germanistik und Geschichte. Seit ihrer Promotion 1995 arbeitet sie als Historikerin für HOCHTIEF.
Manfred Pohl / Birgit Siekmann
HOCHTIEF und seine Geschichte
Von den Brüdern Helfmann bis ins 21. Jahrhundert
352 Seiten mit zahlreichen Farbabbildunden.
Gebunden 49,90 Euro / öS 715.- / sFr 89.-
Piper
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