Nachhaltigkeit im Einkauf

SDG Einkauf

 

Beim Einkauf von Materialien und Dienstleistungen sind die Themen Nachhaltigkeit und Transparenz von zentraler Bedeutung für den HOCHTIEF-Konzern und fest in unseren Prozessen verankert. Wir sind uns angesichts der hohen Beschaffungsvolumina im Konzern bewusst, dass wir hohe Anforderungen an die Ausgestaltung der Einkaufsprozesse und damit letztendlich auch an die Auswahl unserer Geschäftspartner stellen müssen.

Kennzahlen

Im Jahr 2017 hat HOCHTIEF für 16,2 Mrd. € Materialien und Dienstleistungen bei 50.848 Lieferanten und Nachunternehmern aus 52 Ländern eingekauft.

Ökonomische, ökologische und soziale Grundsätze bilden die Geschäftsgrundlage des HOCHTIEF-Konzerns. Als global tätiges Unternehmen beachtet HOCHTIEF im Einklang mit hohen Managementstandards und Grundsätzen die regional gültigen Gesetze und Vorschriften sowie die jeweiligen lokalen Geschäftsgepflogenheiten – oftmals werden diese sogar übertroffen.

Diese Grundsätze sind in unserer Einkaufsrichtlinie fest definiert. Mit einer einheitlichen Sprache, verbindlichen Regeln, erprobten und risikominimierenden Prozessen beschreiben wir darin unsere wichtigsten Werte, Verantwortlichkeiten und Verhaltensgrundsätze für alle HOCHTIEF-Mitarbeiter, die in den Einkaufsprozess eingebunden sind.

Ebenso hohe Anforderungen stellt HOCHTIEF auch an seine Nachunternehmer und Lieferanten. HOCHTIEF arbeitet nur mit Partnern zusammen, die diese Anforderungen einhalten und die ihrerseits die Einhaltung bei ihren Nachunternehmern und Lieferanten durchsetzen und vorantreiben. Unsere ökologischen und sozialen Anforderungen haben wir in unserem HOCHTIEF Code of Conduct für Vertragspartner formuliert.

Unser Ziel:

Wir wollen als Partner unserer Nachunternehmer und Lieferanten faire, transparente Einkaufsprozesse ausbauen und die Beschaffung nachhaltiger Produkte und Materialien forcieren.

Risikomanagement im Einkauf

Gemeinsame Standards sichern die Qualität sowie das verantwortliche Handeln bei der Beschaffung und sorgen für eine umfassende Risikoprävention.

Wir haben einen grundlegenden Prozess definiert, der als Basis für die Identifizierung möglicher Risiken in unserer Lieferkette dient. Damit wollen wir sicherstellen, dass potenzielle Nachhaltigkeitsrisiken frühzeitig erkannt werden, um diese daraufhin durch gezielte Maßnahmen zu minimieren. Dieser Prozess beinhaltet eine umfangreiche Präqualifizierung unserer Vertragspartner durch HOCHTIEF, die Anerkennung unseres HOCHTIEF Code of Conduct für Vertragspartner, eine eindeutige Vertragsgestaltung, eine fortlaufende Überwachung auf unseren Baustellen in der Ausführung, eine strukturierte Bewertung nach Fertigstellung der Leistung sowie – mit zunehmender Bedeutung und ergänzend – eine detaillierte Nachhaltigkeitsbewertung unserer Vertragspartner durch eine unabhängige Organisation (z. B. EcoVadis).

Darüber hinaus identifizieren wir potentiell kritische Lieferanten und Nachunternehmer in unserer Lieferkette. Diese definieren wir anhand von Monopolstellungen, besonders hohen Vertragsvolumina, Lieferungen von wesentlichen Komponenten sowie über die Verfügbarkeit von Ressourcen. Im Jahr 2017 hat HOCHTIEF 5,63 Prozent der Lieferanten und Nachunternehmer als potenziell kritisch eingestuft. Diese repräsentieren 42,39 Prozent des gesamten Einkaufsvolumens.


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