Blickpunkt

Pflegeimmobilien von HOCHTIEF: Orangenduft im Treppenhaus (Dezember 2009)

Ein Blick zurück: Bettenburgen waren gestern

Riesige Bettenburgen sind längst Vergangenheit, weil Bewohner und ihre Angehörigen Häuser dieser Art nicht mehr akzeptieren. Lebensqualität steht mehr und mehr im Vordergrund. Die heutige, vierte Generation von Altenpflegeheimen setzt auf andere Konzepte, um die Situation älterer Menschen zu verbessern.

Waren bis in die späten 1960er Jahre noch Mehrbettzimmer Standard, in denen bis zu zwölf Personen lebten, setzte sich später der Trend zum Einzelzimmer in meist schmucklosen Wohnkomplexen durch. Einrichtungen mit bis zu 300 Betten waren keine Seltenheit. Diese Heime wurden sehr ablauforientiert, ähnlich wie Krankenhäuser, geführt.

Fast automatisiert und für alle Bewohner gleich ist der Tagesablauf gewesen. Frühstück um sieben, Mittagessen um zwölf, Abendessen um 17 Uhr – und dazwischen? Wenig! Satt und sauber lautete oftmals die Devise. Spürbare Verbesserungen brachten die 1990er Jahre, als sich der Trend zu kleineren Häusern mit bis zu 120 Betten durchsetzte, zu Residenzen, die auch architektonisch ansprechend gestaltet wurden.

Das Aromabad im Dortmunder Pflegezentrum "Am Kaiserviertel". Einrichtungen wie diese, wären noch vor ein paar Jahren sehr ungewöhnlich gewesen. Heute können viele Bewohner auch im "Heim"-Bad mit allen Sinnen entspannen.

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