Chronik

Chronik

Nachhaltigkeit hat bei uns Tradition. Angefangen mit dem ersten Umweltschutzbeauftragten weitete sich das Thema Nachhaltigkeit auf die unterschiedlichsten Bereiche des unternehmerischen Handelns aus. So erscheint 2001 der erste Umweltbericht, der sich bereits 2005 in den ersten Nachhaltigkeitsbericht wandelt, der ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit bei HOCHTIEF umfasst. Die folgende Chronik zeigt Ihnen die Meilensteine auf, die unser nachhaltiges Handeln prägen.

1993

HOCHTIEF ernennt einen zentralen Umweltschutzbeauftragten.

In den Unternehmensbereichen werden Umweltbeauftragte nominiert.

1994

Der Vorstandsbericht zum Umweltschutz und das interne Umweltberichtswesen werden eingeführt.

1998

Umwelt- und Arbeitsschutz werden zu festen Bestandteilen des unternehmensweiten Qualitätsmanagementsystems, Leitlinien für Umwelt- und Arbeitsschutz werden festgelegt.

HOCHTIEF beteiligt sich erstmalig am RWE-Umweltbericht. Die australische Tochtergesellschaft Thiess veröffentlicht den ersten Umweltbericht.

1999

HOCHTIEF richtet ein Meldesystem für Umweltschäden ein.

Im Managementhandbuch des Unternehmens wird eine Grundsatzerklärung zum Arbeitsschutz und zum Umweltschutz veröffentlicht.

Die australische Tochtergesellschaft Leighton Contractors legt den ersten Umweltbericht vor. Mitgliedschaft bei Transparency International e.V.

2000

HOCHTIEF verpflichtet sich als erstes Bauunternehmen weltweit, die Sozialstandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einzuhalten. HOCHTIEF verabschiedet die Konzernrichtlinie Risikomanagement.

HOCHTIEF beteiligt sich wiederum am RWE-Umweltbericht.

2001

HOCHTIEF veröffentlicht den ersten eigenen Umweltbericht, Berichtszeitraum: 1999/2000.

HOCHTIEF gründet den Helfmann-Fonds für Mitarbeiter in Notsituationen.

2002

HOCHTIEF verabschiedet die Konzernrichtlinie Business-Ethics, verpflichtet sich zur Einhaltung des Corporate-Governance-Kodex und unterzeichnet die Entsprechenserklärung.

HOCHTIEF tritt dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. bei.
Weitere Informationen

Die australische Tochtergesellschaft Leighton Asia legt den ersten Umweltbericht vor.

HOCHTIEF beteiligt sich nach wie vor am RWE-Umweltbericht.

2003

Die neue konzernübergreifende Richtlinie für Umweltschutz und Arbeitssicherheit tritt in Kraft und wird auch für die internationalen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bindend.

HOCHTIEF passt die Konzernrichtlinie Risikomanagement der neuen Konzernstruktur

HOCHTIEF veröffentlicht den zweiten Umweltbericht, Berichtszeitraum: 2001/2002.

Thiess legt den ersten Nachhaltigkeitsbericht vor.

2004

Turner verpflichtet sich offiziell zur Erstellung einer Agenda zum Green Building. Einführung eines konzernweiten einheitlichen Berichtswesens auf Basis der internen Richtlinie zum Arbeits- und Umweltschutz. Start des Innovationsprojekts Gebäudepass

2005

Das AGUS-Center wird als Kompetenzzentrum für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz gegründet.

HOCHTIEF erweitert den Helfmann- Fonds, um Katastrophenopfer zu unterstützen.

Der HOCHTIEF-Vorstand verabschiedet die neue Vision und überarbeitet die Leitlinien. Darin ist das nachhaltige Handeln als Grundsatz verankert. Der neue Code of Conduct wird bei HOCHTIEF eingeführt.

HOCHTIEF veröffentlicht den ersten Nachhaltigkeitsbericht, Berichtszeitraum: 2003/2004.

2006

Im September wird HOCHTIEF als erstes deutsches Bauunternehmen und als einer von nur sechs Baudienstleistern weltweit in die renommierten Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) aufgenommen. In dem DJSI sind ausschließlich Firmen vertreten, die neben finanziellen auch ökologische und soziale Kriterien bei der Unternehmensführung berücksichtigen und dokumentieren. Unsere Aktie wird sowohl im DJSI World als auch im DJSI STOXX geführt.

Der HOCHTIEF-Nachhaltigkeitsbericht "Lebensräume gestalten" gewinnt beim Wettbewerb um die beste Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland den Deutschen Umwelt Reporting Award (DURA) in der Kategorie "Erstbericht"

2007

HOCHTIEF ruft als Gründungsmitglied die "Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V." ins Leben. Unter dem Slogan "Lebensräume zukunftsfähig gestalten" will sie das nachhaltige Bauen in Deutschland fördern.

HOCHTIEF erhält den Auftrag, gemeinsam mit Partnern das erste rein privat finanzierte Geothermie-Kraftwerk Deutschlands zu realisieren. Dazu wird die Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG (SGG) gegründet. HOCHTIEF hält an der Gesellschaft 40 Prozent der Anteile.

HOCHTIEF veröffentlicht den zweiten Nachhaltigkeitsbericht, Berichtszeitraum: 2005/2006.

2008

Nach der erfolgreichen Übernahme von Vattenfall Europe Contracting Ende 2007 bündelt HOCHTIEF im Januar 2008 die Aktivitäten im Energie-Contracting und Energie-Management in einer neuen Gesellschaft: HOCHTIEF Energy Management bietet Unternehmen und Institutionen moderne Lösungen zur Energieoptimierung an. Die Gesellschaft bietet mit über 300 Mitarbeitern ihre Leistungen an und zählt mit 90 Mio. Euro Umsatz (Geschäftszahlen 2007 kumuliert) von Beginn an zu den führenden Anbietern am Markt.

Im März lud der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Michael Glos Vertreter der deutschen Bauindustrie zur Dialogreihe "Industrie und Umwelt" ins Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein. Unter dem Motto Klimaschutz als Bauaufgabe wurde in verschiedenen Vorträgen der Beitrag der Bauwirtschaft zum Umwelt- und Klimaschutz diskutiert. Der Vortrag "Die bauliche Systemlösung als Antwort auf den Klimaschutz" von HOCHTIEF Consult stellte das Gemeinsame der verschiedenen neuen Technologien heraus.

Im Juni wird HOCHTIEF für eine Aufnahme in den ESI Excellence Europe ausgewählt. Der Ethibel Sustainability Index (ESI) Excellence Europe wurde dazu erstellt, um den S&P 350 Europe Index hinsichtlich Nachhaltigkeit abzubilden. Dabei werden in den Index nur Europas führende Unternehmen im Bezug auf Nachhaltigkeit aufgenommen. HOCHTIEF ist der einzige deutsche Baudienstleister (Sektor "Heavy Construction") und einer von nur vier Baudienstleistern weltweit, die in den ESI Excellence Europe aufgenommen wurden.

Die amerikanische HOCHTIEF-Tochter veröffentlicht im Oktober eine Verpflichtungserklärung zum Thema Klimaschutz: Das Unternehmen will im Laufe der nächsten fünf Jahre die Kohlendioxid-Emissionen um fünf Prozent reduzieren. Ein anspruchsvolles Ziel, dass erzielt werden soll, indem die Mitarbeiter in den Büros Elektrizität einsparen und den Benzinverbrauch von Firmenwagen verringern.

Im November feiern Sponsoren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam die offizielle Eröffnung von inHaus2. In dieser Innovationswerkstatt, wo sich Wissenschaft und Wirtschaft die Hand geben, werden Nutzimmobilien erforscht und entwickelt. Mehrere Unternehmenseinheiten – allen voran HOCHTIEF Construction, HOCHTIEF Facility Management und HOCHTIEF ViCon – untersuchen zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft und Partnerunternehmen, wie sich Gewerbeimmobilien am besten planen, bauen und betreiben lassen.

Mit unserem Beitritt zum Global Compact im November 2008 unterstreichen wir unsere Überzeugung. Dieses Netzwerk der Vereinten Nationen ist die weltweit größte Initiative gesellschaftlich engagierter Unternehmen.

2009

Die Stabsstelle CR/Nachhaltigkeit wird in die Zentralabteilung Unternehmensentwicklung integriert, die dem Vorstandsvorsitzenden direkt unterstellt ist.

Seit März 2009 wird unsere australische Tochtergesellschaft Leighton im neuen Dow Jones Sustainabilitiy Asia Pacific Index geführt.

Der 2009 erstmals ins Leben gerufene HOCHTIEF-Klimaschutztag war ein Erfolg: 2.800 Mitarbeiter verfolgten im Intranet live Vorträge zu unterschiedlichen Klimaschutz-Themen und dem sparsamen Umgang mit Energie.

In den USA wurde das einhundertstes Projekt nach LEED zertifiziert.

Die HOCHTIEF-Tochter Turner vergab im Jahr Aufträge in Höhe von knapp 747 Millionen Euro an Unternehmen, die von Frauen oder Benachteiligten geführt werden. Damit wurde der Meilenstein von umgerechnet einer Milliarde US-Dollar im fünften Jahr hintereinander erreicht.

2010

HOCHTIEF ist Sponsorpartner und auch offizieller Technischer Leiter von RUHR.2010.

HOCHTIEF erhält "Best of European Business"-Award 2010 in der Kategorie "Wachstum trotz Krise" für große Unternehmen. Nach Meinung der Jury aus hochrangigen Vertretern von der Universität St. Gallen, dem manager magazin, der FTD sowie Roland Berger überstand HOCHTIEF die Wirtschaftskrise auch deshalb so gut, weil das Unternehmen rechtzeitig die Strategie wechselte.

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