Einsatz umweltverträglicher Baustoffe

Um ein maximales Sicherheitsniveau zu erreichen, muss auch der Schutz von Umwelt und Gesundheit frühzeitig geplant werden. HOCHTIEF hat sich deshalb folgende ökologische Ziele gesetzt:
  • Effizienter und nachhaltiger Einsatz natürlicher Ressourcen
  • Vermeidung von Belastungen der Innenraumluft durch ausschließliche Verwendung schadstoff-, emissions- und geruchsarmer Baustoffe
  • Maximierung schadstofffreier und abfallarmer Verarbeitungstechniken
  • Vermeidung halogenhaltiger Baustoffe, soweit möglich

Prüfung der Baustoffe

Stoffe, bei denen relevante Emissionen oder Gerüche erfahrungsgemäß nicht auftreten oder zu erwarten sind, werden durch ihre Aufnahme in die Positivliste freigegeben und geeignete Unterlagen in die Baumaterialakte übernommen. Dies trifft zum Beispiel auf mineralische Baustoffe sowie halogen- und weichmacherfreie Kunststoffe zu. Sind bei Bauprodukten relevante Emissionen jedoch nicht auszuschließen, unterstützen die Berater nicht nur die verantwortliche Bauleitung, sondern auch den Verarbeiter dabei, geeignete Ersatzprodukte zu identifizieren.
Sofern auch bei den Ersatzprodukten relevante Schadstoffemissionen und Gerüche nicht ausgeschlossen werden können, werden sie einer vergleichenden Baustoffprüfung unterzogen. Das emissionsärmste Produkt erhält die Freigabe, wenn die Auswahlliste "Emissionsarme Baustoffe" kein technisch gleichwertiges, aber emissionsärmeres Produkt enthält.

Verfahren zur Anmeldung, Prüfung und Freigabe von Baustoffen

HOCHTIEF bindet die Nachunternehmer in diesen Ablauf ein. Um die Stoffe beurteilen zu können, müssen die Nachunternehmer der Bauleitung bereits im Vorfeld aktuelle Sicherheitsdatenblätter beziehungsweise technische Produktunterlagen für alle Baustoffe vorlegen, die sie einsetzen wollen. HOCHTIEF dokumentiert das Auswahlverfahren und die Eigenschaften der Baustoffe nachweissicher und dauerhaft zugriffsfähig in einer Baumaterialakte.