
geschäftlicher Beziehung zu HOCHTIEF standen, gelang es jedoch, die Krise zu
meistern. RWE und AEG wurden mit zirka 30 bzw. 13 Prozent Großaktionäre. Die
Situation bei HOCHTIEF beruhigte sich. An der Spitze gab es 1927 einen Wechsel:
Eugen Vögler löste Hans Weidmann als Vorstandsvorsitzenden ab.
Großkraftwerk Klingenberg in Berlin (1926-1927), das Westfalenhaus in Dortmund
(1928-1929) und Neubauten für die
Zeche Zollverein in Essen (1929-1931). Auch an
großen Wasserbauprojekten beteiligte HOCHTIEF sich, zum Beispiel an der
1930-1934 zu nennen. Diese Projekte wurden in mehreren Abschnitten realisiert
und sicherten HOCHTIEF jeweils für längere Zeit Beschäftigung. Einmalige, aber
mit Sicherheit ebenso willkommene Aufträge waren der Bau einer Straßenbrücke
über die Maritza bei Philippopel (Bulgarien) 1929-1931 und der Bau eines
Kohlenbunkers in Lutterade (Holland) 1931. Bei allgemein schlechter
Wirtschaftslage liefen die Geschäfte von HOCHTIEF noch vergleichsweise gut.
Dementsprechend hieß es im 1932 veröffentlichten Geschäftsbericht:
"Infolge der in unserem vorjährigen Geschäftsbericht angedeuteten Erweiterung unserer Auslandsinteressen sowie des Vorliegens von bereits früher erteilten Inlandsaufträgen können wir dennoch unseren Aktionären ein befriedigendes Ergebnis vorlegen."