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HOCHTIEF-Arbeitsgemeinschaft gewinnt 450-Millionen-Euro-Autobahn-Ausbau in Deutschland

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© Autobahn GmbH

A59-Erweiterung und Erneuerung des A40-Autobahnkreuzes in Duisburg

HOCHTIEF hat von der Autobahn GmbH des Bundes den Zuschlag erhalten, die Autobahn A59 in Duisburg auf einer Länge von circa zwei Kilometern sechsspurig auszubauen und das damit verbundene A40-Autobahnkreuz zu erneuern. Das Projekt Berliner Brückenzug mit einem Auftragswert von rund 450 Millionen Euro ging an eine Arbeitsgemeinschaft mit den Partnern Max Bögl, SEH Engineering, Zwickauer Sonderstahlbau und Plauen Stahl Technologie. HOCHTIEF hält daran als technischer Federführer einen Anteil von rund 145 Millionen Euro. Die Arbeiten, die bei laufendem Verkehr stattfinden werden, beginnen bereits im Januar 2026 und sollen bis Herbst 2029 abgeschlossen sein.

Juan Santamaría Cases, Vorstandsvorsitzender von HOCHTIEF: „Wir freuen uns, dass wir bei diesem Großprojekt mit unserer Erfahrung einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Ruhrgebiet leisten können“. Seit dem Jahr 2020 realisiert das Unternehmen in einer Arbeitsgemeinschaft in unmittelbarer Nähe bereits die neue A40-Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp. Zwischen Köln und Leverkusen baut HOCHTIEF mit Partnern die A1-Rheinbrücke sowie die A1 am Kreuz Leverkusen auf 2,5 Kilometer Länge achtspurig aus.

Zu den Arbeiten an dem A59-Autobahnabschnitt zählt ein Brückenzug, bestehend aus fünf Brücken, mit einer Gesamtlänge von 1,8 Kilometern. Dieser überspannt die Ruhr, den Rhein-Herne-Kanal, das Duisburger Hafenbecken, eine mehrspurige Zugstrecke der Deutschen Bahn sowie den Stadtpark. Das neue Autobahnkreuz Duisburg erhält eine komplett neue Verkehrsführung, die aus zusätzlichen Überführungen sowie Anschlüssen zwischen beiden Autobahnen besteht.

HOCHTIEF ist weltweit führend bei der Umsetzung großer Infrastrukturprojekte und hat eine langjährige Präsenz im Verkehrssektor. Aufgrund seiner Kernkompetenz in Brücken, Tunneln, Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie der Skalierbarkeit seines Geschäftsmodells ist HOCHTIEF sehr gut positioniert, um von der erwarteten Beschleunigung der Investitionen nach der Genehmigung des 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturfonds durch den Bundestag zu profitieren. Insgesamt hat sich unser Auftragsbestand für deutsche Projekte in den letzten drei Jahren fast verdoppelt auf 5,2 Milliarden Euro.