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HOCHTIEF erhält großen Teilauftrag bei Milliardenprojekt zur Entwicklung der Bundeswehr-Uni Hamburg

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© HSU UniBw H

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  • Bedeutender Rüstungsinfrastrukturvertrag in einem wichtigen strategischen Wachstumsmarkt für HOCHTIEF, der Hamburgs Position als wissenschaftliches Zentrum stärkt.
  • Innovativer, kooperativer 10-Jahres-Vertrag sorgt für eine effiziente Umsetzung.

HOCHTIEF hat von der Bundesbauabteilung den Auftrag erhalten, als Allianzpartner im IPA-Verfahren für das Projekt Campus DOK an der Campusentwicklung der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg mitzuwirken. Das Gesamtprojekt hat einen Auftragswert im Milliarden-Euro-Bereich. HOCHTIEF übernimmt im Rahmen der Kooperation Rückbau, den erweiterten Rohbau und die Fassade. Dieser Teilauftrag hat voraussichtlich ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Heute unterzeichneten sämtliche Bau- und Planungspartner sowie die Bundesbauabteilung als Bauherrenvertretung den Mehrparteienvertrag. Dieser bildet die Grundlage einer kollaborativen Zusammenarbeit aller Partner über den gesamten Planungs- und Bauprozess hinweg.

HOCHTIEF Vorstandsvorsitzender Juan Santamaría: „Dieser Vertrag vereint unsere umfassende Expertise im Verteidigungs- und Bildungssektor. Wir freuen uns, die Infrastruktur der deutschen Wehrkräfte und der Stadt Hamburg zu stärken. Das Kooperative Vertragsmodell ermöglicht es uns, das gesamte Projekt ganzheitlich zu optimieren und die Risiken für alle Parteien zu minimieren."

Für die Campusentwicklung stellt die Bundeswehr Finanzmittel in Höhe von etwa einer Milliarde Euro zur Verfügung. Damit soll nahezu der gesamte Campus der Douaumont-Kaserne (DOK) in Hamburg-Jenfeld neu entwickelt werden: Auf einem Areal von 205.000 Quadratmeter werden Neubauten und Bestandssanierungen mit einer Fläche von über 100.000 Quadratmeter, sowie die zugehörige Infrastruktur und Freianlagen realisiert. Das Ziel: ein klimaneutraler, innovativer und moderner Wissenschaftsstandort, der alle derzeit ausgegliederten Fachbereiche der Universität auf dem Campus wieder zusammenführt.

Angesichts der Gesamtkomplexität des Bauvorhabens hat sich die Bundesbauabteilung für eine innovative Abwicklungsmethode entschieden: die Integrierte Projektabwicklung (IPA). Alle Bau- und Planungspartner sowie der Auftraggeber bilden dabei von Anfang an eine gleichberechtigte Allianz, die gemeinsam die Verantwortung übernimmt – inkl. der Chancen und Risiken. Diese kollaborative Zusammenarbeit soll einen zügigen und effizienten Planungs- und Bauprozess gewährleisten.