Nachhaltigkeit im Einkauf

SDG Einkauf

 

Beim Einkauf von Materialien und Dienstleistungen sind die Themen Nachhaltigkeit und Transparenz von zentraler Bedeutung für den HOCHTIEF-Konzern und fest in unseren Prozessen verankert. Wir sind uns angesichts der hohen Beschaffungsvolumina im Konzern bewusst, dass wir hohe Anforderungen an die Ausgestaltung der Einkaufsprozesse und damit letztendlich auch an die Auswahl unserer Geschäftspartner stellen müssen.

Ökonomische, ökologische und soziale Grundsätze bilden die Geschäftsgrundlage des HOCHTIEF-Konzerns. Als global tätiges Unternehmen beachtet HOCHTIEF im Einklang mit hohen Managementstandards und Grundsätzen die regional gültigen Gesetze und Vorschriften sowie die jeweiligen lokalen Geschäftsgepflogenheiten – oftmals werden diese sogar übertroffen.

Kennzahlen

Im Jahr 2018 hat HOCHTIEF für 17,4 Mrd. € Materialien und Dienstleistungen bei rund 68.000 Lieferanten und Nachunternehmern aus 59 Ländern eingekauft.

Verteilung Einkaufsvolumen 2018

Diese Grundsätze sind in unserer Einkaufsrichtlinie fest definiert. Mit einer einheitlichen Sprache, verbindlichen Regeln, erprobten und risikominimierenden Prozessen beschreiben wir darin unsere wichtigsten Werte, Verantwortlichkeiten und Verhaltensgrundsätze für alle HOCHTIEF-Mitarbeiter, die in den Einkaufsprozess eingebunden sind.

  • Neben den traditionellen Aspekten Preis, Funktionalität, Qualität und Verfügbarkeit legt HOCHTIEF großen Wert auf Nachhaltigkeit in unserer Lieferkette.
  • Es liegt in der Verantwortung aller Mitarbeiter des Einkaufs, zu einer nachhaltigen Lieferkette beizutragen, die den ökologischen, ökonomischen und sozialen Standards von HOCHTIEF entspricht. Dazu gehört auch das Agieren in einer sicheren und gesunden Umgebung mit minimaler Umweltbelastung und gleichzeitig hoher Qualität unserer Produkte.
  • Die Einhaltung der Menschenrechte in unserer Lieferkette ist eine der obersten Prioritäten von HOCHTIEF. Dies gilt für alle Personen, die Teil unserer Lieferkette sind oder von ihr betroffen sind.
  • Es ist unser Ziel, eine umweltfreundliche Lieferkette zu gewährleisten, indem wir vorranging mit lokalen und nachhaltigen Unternehmen zusammenarbeiten. Dadurch wollen wir Transportwege kurzhalten und die lokale Wirtschaft fördern.
  • In der Zusammenarbeit mit Nachunternehmern und Lieferanten fördern wir die soziale Integration und laden dabei alle Bereiche der Gemeinschaft ein, mit uns zusammenzuarbeiten.

Ebenso hohe Anforderungen stellt HOCHTIEF auch an seine Nachunternehmer und Lieferanten. HOCHTIEF arbeitet nur mit Partnern zusammen, die diese Anforderungen einhalten und die ihrerseits die Einhaltung bei ihren Nachunternehmern und Lieferanten durchsetzen und vorantreiben. Unsere ökologischen und sozialen Anforderungen haben wir in unserem HOCHTIEF Code of Conduct für Vertragspartner formuliert.

Unser Ziel:

Wir wollen als Partner unserer Nachunternehmer und Lieferanten faire, transparente Einkaufsprozesse ausbauen und die Beschaffung nachhaltiger Produkte und Materialien forcieren.

Risikomanagement im Einkauf

Gemeinsame Standards sichern die Qualität sowie das verantwortliche Handeln bei der Beschaffung und sorgen für eine umfassende Risikoprävention.

Wir haben einen grundlegenden Prozess definiert, der als Basis für die Identifizierung möglicher Risiken in unserer Lieferkette dient. Damit wollen wir sicherstellen, dass potenzielle Nachhaltigkeitsrisiken frühzeitig erkannt werden, um diese daraufhin durch gezielte Maßnahmen (sog. Corrective Action Plans) zu minimieren.

Identifizierung von Risiken in der Lieferkette

Dieser Prozess beinhaltet eine umfangreiche Präqualifizierung unserer Vertragspartner durch HOCHTIEF, die Anerkennung unseres HOCHTIEF Code of Conduct für Vertragspartner, eine eindeutige Vertragsgestaltung, eine fortlaufende Überwachung auf unseren Baustellen in der Ausführung, eine strukturierte Bewertung nach Fertigstellung der Leistung sowie – mit zunehmender Bedeutung und ergänzend – eine detaillierte Nachhaltigkeitsbewertung unserer Vertragspartner durch eine unabhängige Organisation (z. B. EcoVadis).

Darüber hinaus identifizieren wir potentiell kritische Lieferanten und Nachunternehmer in unserer Lieferkette. Diese definieren wir anhand von Monopolstellungen, besonders hohen Vertragsvolumina, Lieferungen von wesentlichen Komponenten sowie über die Verfügbarkeit von Ressourcen. Im Jahr 2018 hat HOCHTIEF zirka 2.700 und damit rund vier Prozent der Lieferanten und Nachunternehmer als potenziell kritisch eingestuft. Diese repräsentieren zirka 65 Prozent des gesamten Einkaufsvolumens. Zudem hat HOCHTIEF 2018 rund 10.000 der nicht-direkten Vertragspartner als potentiell kritisch eingestuft.

Prozess für kritische Lieferanten und Nachunternehmer

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