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We build Hamburg

Hamburg, „Perle des Nordens“: In Umfragen gehört die Stadt an der Elbe stets zu den schönsten und lebenswertesten Städten Deutschlands. Die Hansestadt verzeichnet wachsende Besucherzahlen, auch der internationale Stadttourismus boomt. Wesentlich dazu beigetragen hat sicherlich, dass Hamburg unter Mitwirkung von HOCHTIEF seit Jahren in die Infrastruktur investiert und mit zahlreichen Bauprojekten Glanzpunkte zu setzen weiß: So veredeln moderne Wohnquartiere, Musicaltheater und die spektakuläre Elbphilharmonie das Stadtbild aufs Schönste.

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Die Elbphilharmonie

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„Jahrhundertbau“, „beliebtestes Wahrzeichen der Stadt“, „Kulturdenkmal für alle“ – wer von der Elbphilharmonie spricht, bekommt es mit Superlativen zu tun.

Projekt im Überblick:

  • Fertigstellung: Januar 2017
  • Architekten: Herzog & de Meuron
  • Akustiker: Yasuhisa Toyota
  • Künstler: NDR Elbphilharmonie Orchester, Riccardo Muti, Cecilia Bartoli, Einstürzende Neubauten, Sir Simon Rattle
  • Umfang: mehrere Konzertsäle, Luxushotel mit 244 Zimmern, 45 Eigentumswohnungen, Besucher-Plaza in 37 Metern Höhe, Gastronomie, Parkhaus

Architektur wie ein Paukenschlag

Die „Elphi“, wie das Konzerthaus von den Hamburgern liebevoll genannt wird, ist umgeben vom UNESCO-Welterbe „Speicherstadt“, dem riesigen Stadtentwicklungsprojekt HafenCity und den industriell geprägten Hafen-Arealen.

©Nikida

Das Konzerthaus begeistert Hamburger und Besucher mit seiner außergewöhnlichen Architektur: Aus einem ehemaligen Kaispeicher ragt ein riesiger, gläserner Überbau, der an eine Welle erinnert. Bei der Realisierung dieses einzigartigen und komplexen Projekts war die Teamleistung aller beteiligten Unternehmen essenziell.

HOCHTIEF wandte beim Bau der Elbphilharmonie die BIM-Technologie (Building Information Modeling) an. Im Jahr 2007, noch vor Baubeginn, erstellte das Team virtuelle 3D-Modelle des Gebäudes.

Wo früher Kakao und Kaffee gelagert wurden, ist ein 110 Meter hohes Konzerthaus mit Hotel, exklusiven Wohnungen, Gastronomie und Parkhaus entstanden. HOCHTIEF entkernte den historischen Kaispeicher und verwandelte ihn in einen edlen Kulturpalast.

©HOCHTIEF

Das renommierte Architekturbüro Herzog & de Meuron hatte zuvor den spektakulären Bau des Konzerthauses entworfen.

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Glas und roter Backstein – genau dieser Mix ist typisch für die Verbindung aus Historie und Erneuerungswillen in Hamburgs Architektur.

Betreten Sie die “Elphi” über die längste gebogene Rolltreppe Europas und besichtigen Sie das eindrucksvolle Konzerthaus im Flug. ©Hamburg Marketing GmbH.
©HOCHTIEF

„Für die Akustik mussten wir 406 individuell zugeschnittene und gefräste Eichenholzelemente fugenlos montieren. Das war eine extreme Herausforderung, denn die Bauteile waren bis zu 300 Kilo schwer und bis zu sechs Meter lang. Es hat sich gelohnt. Denn jeder, der das Schmuckkästchen betritt, hat das Bedürfnis, diese Wände anzufassen.”

Karin Ross, Bauleiterin Kleiner Saal

Der Hamburger Hafen

©FakconCrestAir

Der Hamburger Hafen – „Deutschlands Tor zur Welt“ – ist nicht nur einer der größten Seehäfen Europas, sondern auch einer der größten Umschlaghäfen weltweit. Die Hafen-Infrastruktur des bedeutenden Logistikstandorts wird daher permanent verbessert. HOCHTIEF hat dort mehr als 20 Projekte im Kai-Mauerbau realisiert. Eines davon ist der Containerterminal Burchardkai, ein weiteres die neue Rethebrücke.

Projekte im Überblick:

  • Burchardkai
  • Rethebrücke

Der Burchardkai

Mit dem Bau des Burchardkais fiel der Startschuss für ein neues Zeitalter im Hafen. Denn ab dem Jahr 1968 war es so möglich, mit der „American Lancer“ erstmals ein Vollcontainerschiff in Hamburg abzufertigen.

©Udo Thomas

HOCHTIEF-Spezialisten haben dort mit insgesamt 1,5 Kilometern Kaimauer drei Liegeplätze für Großcontainerschiffe geschaffen.

Die Rethebrücke

Wenn große Schiffe die Querung alte Rethebrücke passierten oder wenn Züge bis zu 40 Mal am Tag die Brücke nutzten, hieß es für die Autofahrer: Motor aus und warten. Damit ist jetzt Schluss. Denn die neue von HOCHTIEF errichtete Rethebrücke trennt Schienen- und Straßenverkehr.

Das einzigartige Bauwerk darf sich „größte Klappbrücke Europas für den kombinierten Straßen- und Schienenverkehr“ nennen.

Die Hamburger Musicalhäuser

©HOCHTIEF

Mamma Mia! Hamburg zählt neben New York und London zu den bedeutendsten Musicalstandorten der Welt. Das liegt vor allen Dingen an der Dichte und Anzahl der größtenteils von HOCHTIEF realisierten Musicaltheater in der Hafenstadt. Mit mehr als 50 Millionen Zuschauern seit Beginn des Booms Mitte der 80er Jahre sorgt dieser Eventbereich für einen florierenden Tourismus – und ein Ende ist nicht abzusehen.

Projekte im Überblick:

  • 2001: Stage Theater im Hafen
  • 2014: Stage Theater an der Elbe
  • 2015: Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg

Entertainment made by HOCHTIEF

In den Hamburger Theatern laufen einige der erfolgreichsten Musicals der Welt. Fünf Häuser davon hat allein HOCHTIEF mit umgebaut oder gleich ganz neu errichtet.

©HOCHTIEF

Robert Nießen, Projektleiter HOCHTIEF, war bei den größten Theaterbauprojekten mit dabei und hat vor allem eines gelernt:

„Theaterbau heißt auf sehr viele Veränderungswünsche des Kunden zu reagieren – bis zum Schluss. Theatermacher sind kreative Menschen, und auf diese Kreativität muss man reagieren, weil genau dafür baut man schließlich das Theater!”

©HOCHTIEF

„Stage Theater im Hafen Hamburg“

Vom ursprünglich provisorischen Theater für das Musical „Buddy Holly” ist nur der markante Zeltcharakter übriggeblieben. Denn HOCHTIEF baute das bestehende Theater in Rekordzeit komplett um. Seit 2001 spielt hier „Der König der Löwen“”

©HOCHTIEF

Robert Nießen erinnert sich an dieses erste Theaterbauprojekt von HOCHTIEF für die Musical Company Stage: „Wir waren mutig und verrückt genug, uns darauf einzulassen, in acht Monaten ein fast neues Theater aufzubauen. Aber mit Erfolg. Am Ende konnte unser Kunde das Weihnachtsgeschäft wie geplant voll mitnehmen.”

So wurde aus dem Provisorium eine feste Hamburger Institution – und aus HOCHTIEF ein langjähriger Geschäftspartner von STAGE.

„Stage Theater an der Elbe“

Das neue Theater wurde von HOCHTIEF auf einem alten Werftgelände direkt neben dem „Stage Theater im Hafen“ errichtet.

Mit seiner markanten Silberhaut zieht es schon von der gegenüberliegenden Elbseite alle Blicke auf sich.

Im November 2014 wurde der neue Musicaldom mit „Das Wunder von Bern“ eröffnet.

„Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg“

Dieser mitten in Hamburg gelegene Musicalbau hat besonders viel Charme. HOCHTIEF hat das MEHR! Theater in eine denkmalgeschützte Großmarkthalle aus den 1960er Jahren integriert.

©HOCHTIEF

Robert Nießen und das Team bewältigten bei laufendem Großmarktbetrieb viele bautechnische Herausforderungen. So durften sie das gesamte Material nur durch die vorhandenen Öffnungen in das denkmalgeschützte Theater bringen - und ohne den Einsatz von Baukran oder schwerem Transportgerät.

Die neuen Hamburger Quartiere

©HOCHTIEF

Hamburgs Bevölkerung wächst, aber der Raum für Wohnen, Leben und Arbeiten ist stark begrenzt. Die Lösung: Platz schaffen mit neuen, kreativen Ideen. So entstanden unter Mitwirkung von HOCHTIEF neue Quartiere mitten in der Stadt: in leerstehenden Gebäuden, auf ungenutztem Gelände und sogar auf dem Wasser.

Projekte im Überblick:

  • Quartier21 (2013)
  • Water Houses (2013)
  • Hamburg Heights (2018)
  • Katharinenquartier (2015)

Quartier21

Water-Houses

Der alte Stadtteil Wilhelmsburg hatte nicht den besten Ruf. Nun hat er sich zum Vorzeigewohnviertel entwickelt.

Hamburg Heights

Auf der ehemaligen „Spiegel-Insel“ in Hamburg-Altstadt sanierte und modernisierte HOCHTIEF die beiden denkmalgeschützten Hochhäuser von IBM und Spiegel. Unter dem Namen „Hamburg Heights“ wurden die Häuser aus den 1960er Jahren mit Büros und schicken Hotels zu neuem Leben erweckt. Außerdem entstanden dort zwei Neubauten.

Katharinenquartier

Das neue Katharinenquartier ist auf dem ehemaligen, ungenutzten Schulgelände an der Katharinenkirche entstanden. Im zentralen Stadtteil Hamburg-Altstadt realisierte HOCHTIEF drei Wohn- und Geschäftshäuser. Sie bieten Platz für 131 Wohnungen, sowie Büros, Gastronomie und Einzelhandel.

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Hamburg Airport Helmut Schmidt

©Reimo Schaaf

Der Flughafen Hamburg ist der Dienstälteste unter den deutschen Flughäfen. Gegründet im Jahr 1911 zählt er heute wieder zu den modernsten Flughäfen in ganz Europa. Dank eines umfassenden Ausbauprogramms durch HOCHTIEF ist er zum Wachstumsmotor für die gesamte Metropolregion geworden.

Projekte im Überblick (1992 bis 2014):

  • Zwei Terminals
  • Airport Plaza,
  • S-Bahn-Strecke
  • Parkhäuser

Auf Höhe der Zeit

Um den Flughafen Hamburg wieder fit für die Zukunft zu machen, wurde er nach langen Jahren des Staatsbesitzes privatwirtschaftlich umstrukturiert.

HOCHTIEF wurde im Jahr 2001 zum privaten Partner des Airports und hielt bis 2014 seine Anteile. Der Airport brauchte diesen Partner für den größten Investitionsschub seiner Geschichte.

©Reimo Schaaf

Am Ausbau des Flughafens war HOCHTIEF maßgeblich beteiligt: so entstanden zwei Terminals, neue Parkhäuser, ein Hotel und die Airportplaza. Seit 2008 verbindet der rund vier Kilometer lange S-Bahn-Tunnel den Hamburger Flughafen mit dem Stadtteil Ohlsdorf.

©HOCHTIEF

Mehr Hochwasserschutz für Hamburg

©HOCHTIEF

Eins ist sicher: Hamburg braucht im Umgang mit Klimawandel und steigendem Meeresspiegel ein fundiertes Konzept für den Hochwasserschutz. Denn Extremwettersituationen und Elbhochwasser häufen sich und machen Sturmfluten zu einer permanenten Gefahr. Eine Konsequenz: Der Hochwasserschutz für die Hafencity wurde erhöht. Mit neuen Schutzwänden, die HOCHTIEF gebaut hat, können die Hamburger nun ein gutes Stück sicherer in die Zukunft blicken.

Projekte im Überblick:

  • Schaartor
  • Niederhafen/Hafenpromenade

Niederhafen/Hafenpromenade

Schaartor

In unmittelbarer Nähe zur Uferpromenade befindet sich die Schaartorschleuse, die das Alsterfleet in die Elbe und den Binnenhafen führt. Rund um das Schaartor sanierte und erhöhte HOCHTIEF auf einer Länge von knapp 200 Metern die bestehende Hochwasserschutzlinie. Die besondere Herausforderung: Arbeiten konnte HOCHTIEF nur bei bestimmten Wasserständen und mit eigens entwickelten Geräten. So musste ein Bauleiter eigens einen Bootsführerschein machen.

©Sky View Imaging

Die neue A7

©Dominik Reipka

Für Norddeutschland und Hamburg ist die A7 die Hauptverkehrsschlagader. Ihr Ausbau auf sechs bis acht Fahrspuren bringt den Nah- und Fernverkehr wieder zum Fließen. Das Konsortium Via Solutions Nord um HOCHTIEF erneuerte dazu einen 65 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn. Zudem betreibt und erhält es ein 59 Kilometer langes Teilstück bis 2044. Vom Elbtunnel bis zur Landesgrenze wird dabei auch der Lärmschutz erheblich verbessert: Der sogenannte „Hamburger Deckel“ ist Teil dieses großen Projekts.

Projekte im Überblick:

  • Tunnel Stellingen
  • Tunnel Schnelsen
  • Langenfelder Brücke
  • Elbtunnel

Langenfelder Brücke

Die neue Langenfelder Brücke markiert den geografischen Startpunkt der Ausbauarbeiten an der A7 durch HOCHTIEF in Richtung Norden. Hier überquert die jetzt sechsspurige Autobahn insgesamt 17 Bahngleise, einen S-Bahnhof, einen Fußgängertunnel und eine Hauptverkehrsstraße.

©Sky View Imaging

Die Brücke gilt unter Ingenieuren als „Meisterstück des Brückenbaus“.

Der Hamburger Deckel

Die Bewohner von Stellingen und Schnelsen, die in unmittelbarer Nähe der A7 wohnen, hatten unter dem Verkehrslärm zunehmend gelitten.

©HOCHTIEF

Mit HOCHTIEF kam der Lärm jetzt Stück für Stück unter den Deckel: Auf einer Länge von fast 900 Metern wurde die A7 im Bereich Stellingen nicht nur ausgebaut, sondern auch überdeckelt.

Zusammen mit der Fertigstellung des 560 Meter langen Lärmschutzdeckels im nördlich angrenzenden Schnelsen, neuen Lärmschutzwänden und lärmminderndem Asphalt haben die Anwohner der A7 jetzt ein großes Stück Lebensqualität zurückgewonnen.

Elbtunnel

Ohne den Elbtunnel geht in Hamburg gar nichts. Von dem Erweiterungsbau durch HOCHTIEF – zuletzt im Jahr 1995 – profitieren nicht nur Pendler und Unternehmen, sondern auch Urlauber auf ihrem Weg in den Norden.

©Dominik Reipka

Megatunnel für die Wissenschaft – European XFEL

©HOCHTIEF

Tunnel mal anders: Mit dem European XFEL (X-Ray Free-Electron Laser) ist in Hamburg das modernste und leistungsstärkste Mikroskop der Welt in Betrieb. Es befindet sich in einem von HOCHTIEF realisierten Tunnelsystem. Wissenschaftler können hier den „Tanz der Moleküle“ sichtbar machen: Röntgenblitze erstellen dreidimensionale Detailaufnahmen von Molekülen, Zellen, Viren und chemischen Reaktionen.

Projekt im Überblick:

  • Gebaut: 2009 bis 2016
  • Erster Röntgenlaserstrahl: Mai 2017
  • Länge des Tunnelsystems: 5,8 Kilometer

 

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