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Staatsoper, Negrelli Viadukt und Wenzelsplatz: Das Video zeigt diese und andere HOCHTIEF-Projekte in Prag im Schnelldurchlauf.

We build Prague

Über 1000 Jahre europäische Architekturgeschichte, alle wichtigen Stilepochen in einer Stadt vereint – Prag ist ein einzigartiges Beispiel dafür, wie Historie im Stadtbild bewahrt wird und lebendig bleibt: Romanik neben Jugendstil, Barock neben Kubismus, Gotik neben den Bauten von Morgen. Bewahren und Gestalten – an vielen Orten der Stadt trägt HOCHTIEF wesentlich dazu bei, dass die Baugeschichte von Prag stetig fortgeschrieben wird.

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Staatsoper Prag

©Vladimir Dinda

Nach knapp dreijähriger Generalsanierung durch HOCHTIEF wurde die Prager Staatsoper im Januar 2020 feierlich wiedereröffnet – auf den Tag genau 132 Jahre nach ihrer prunkvollen Eröffnung im Jahr 1888 als Neues Deutsches Theater. Im Stil der Neurenaissance errichtet und mit einer kunstvollen Neorokoko-Innenarchitektur ausgestattet, wurde größten Wert darauf gelegt, diesen Originalzustand wiederherzustellen und zu bewahren.

Das Projekt im Überblick:

  • Wiedereröffnung: 2020
  • Architekt: Fellner und Helmer, Wien
  • Intendanz: Per Boye Hansen

Das Beste aus zwei Welten

Mit der Renovierung brachte HOCHTIEF das Opernhaus auch technisch auf den neuesten Stand: Es vereint nun prachtvolle Vergangenheit und zeitgemäßen Komfort unter einem Dach.

“Die Rekonstruktion eines Monuments ist in vieler Hinsicht aufregend. Man muss vorsichtig und fürsorglich arbeiten, um dem alten Bestand langsam neues Leben einzuhauchen. Gleichzeitig hatte ich die Gelegenheit, die alte Handwerkskunst derjenigen zu entdecken, die das Gebäude vor vielen Jahren gebaut haben. Das ist ein unvergessliches Erlebnis. Und interessant ist die Vorstellung, dass in vielen Jahren einmal an anderer meine Arbeit in Augenschein nimmt”, sagt Maurer Radek Sumerauer.

Goldornamente, Stuck, Wandbespannungen aus Tuch, Sitzpolster aus Samt wurden mit modernster LED-Beleuchtung, Klimatisierung, Glasfaser und Informations-Technologie ergänzt.

Der Negrelli Viadukt

©HOCHTIEF CZ

Kaum ein Verkehrsweg Tschechiens zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich, wie der nach seinem Erbauer benannte Negrelli-Viadukt: Nach der berühmten Karlsbrücke ist er die zweitälteste Brücke Prags und war bis 1910 sogar die längste Brücke Zentraleuropas. Heute ist er die drittlängste Brücke der Tschechischen Republik und die längste Eisenbahnbrücke Europas. Das durch seine enorme Größe und Ingenieurkunst beeindruckende Baudenkmal wird derzeit von HOCHTIEF restauriert. Dafür wird es in seine Einzelteile zerlegt und wie ein riesiges 3-D-Puzzle neu zusammengesetzt. Die besondere Herausforderung dabei: Neues schaffen und Altes bewahren.

Das Projekt im Überblick:

  • Fakt: erste Prager Eisenbahnbrücke über die Moldau
  • gebaut: 1845 bis 1849
  • restauriert: 2017 bis 2020

Will man Historisches bewahren und fit für die Zukunft machen, kommt es auf jedes Detail an. Darüber berichtet HOCHTIEF Projektspezialistin Linda Černá Vydrová im Interview.

Das Mega-Puzzle

Die Straka-Akademie

Einst Wohnheim für mittellose junge Adelige, heute Regierungssitz der Tschechischen Republik: die nach ihrem Stifter Graf Jan Petr Straka benannte Straka-Akademie. Das majestätisch über der Moldau liegende neobarocke Palais war schon bei seiner Eröffnung im Jahr 1896 bekannt für seine luxuriöse Innenausstattung. So war es der erste Bau in Prag, der eine Zentralheizung besaß. In dreijähriger Bauzeit renovierte HOCHTIEF das imposante Gebäude und machte es fit für seine heutigen Aufgaben.

Das Projekt im Überblick

  • Bauzeit: 2017 bis 2020

Tschechiens Regierungssitz – die Straka-Akademie

Das Nationaldenkmal Vítkov

Hoch über der Prager Altstadt thront auf einem Hügel das Nationaldenkmal Vítkov. Es wurde in den 1930er Jahren errichtet und erinnert an den Heerführer Johann Žižka, der an diesem Ort im Jahr 1420 den deutschen König Sigismund besiegte. Sein Reiterstandbild zählt mit neun Metern Höhe zu den größten Bronzestatuen der Welt. Seit der Restaurierung durch HOCHTIEF CZ ist das Nationaldenkmal wieder ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen.

Das Projekt im Überblick

  • Bildhauer: Bohumil Kafka
  • Erbaut: 1950
  • Restauriert: 2011

Ein Nationaldenkmal – damals wie heute

Der Wenzelsplatz

Wenzelsplatz – der Platz, der eigentlich keiner ist: Mit 750 Meter Länge und 60 Meter Breite erinnert er vielmehr an eine riesige Straße. Im 14. Jahrhundert errichtet, diente er ursprünglich als Ort für den Pferdehandel. Während des „Prager Frühlings” im Jahr 1968 rollten hier Panzer der damaligen Sowjetunion. Seine heutige Bebauung entstand im Wesentlichen Anfang des 20. Jahrhunderts. Nun erlebt der Wenzelsplatz eine Umgestaltung: Historisches wird bewahrt, für Fußgänger viel Platz geschaffen. Die Revitalisierung des Lieblingsplatzes der Prager hat HOCHTIEF übernommen.

Das Projekt im Überblick:

  • Restaurierung des ersten Teils des Platzes: bis 2021

Der Blanka-Tunnel

Durch den Bau des 5,5 Kilometer langen Blanka-Tunnels soll der Stadtverkehr in Prag, insbesondere in der historischen Innenstadt, deutlich entlastet und schädliche Umwelteinflüsse reduziert werden. Den Bau des längsten Stadttunnels Europas und damit des größten Verkehrsprojekts in Prag setzte HOCHTIEF zusammen mit Partnern in achtjähriger Bauzeit um.

Das Projekt im Überblick

  • Bauzeit: 2007 bis 2015
  • Länge: 5,5 Kilometer

Der riesige Blanka-Tunnelkomplex führt auch unter der Moldau hindurch und umfasst insgesamt drei Tunnel: Brusnický, Dejvický und Bubenečský. Sie verbinden die Prager Burg im Westen mit dem Nordosten der Stadt.

Unter der Moldau

Täglich rauschen annähernd 100.000 Fahrzeuge hindurch. So entlastet der Tunnel die notorisch verstopfte Innenstadt vom Verkehr.

„Der Blanka-Tunnel war eines der größten und kompliziertesten Bau-Projekte Prags. Die Arbeit daran herausfordernd und zugleich sehr interessant. Wir mussten sehr schnell sein, um die Abdeckung auf die in offener Bauweise erstellten Tunnel zu setzen. Außerdem hatten wir es beim Bohren der Tunnel mit einem instabilen Untergrund zu tun. Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, bei diesem Projekt dabei zu sein“, sagt Marian Faktor, Baustellen-Manager von HOCHTIEF CZ.

Die Prager Metro

©HOCHTIEF CZ

Obwohl das Prager U-Bahn-System relativ neu ist, reicht die Idee des U-Bahn-Verkehrs in Prag schon viele Jahre zurück. Der erste Vorschlag zum Bau einer Untergrundbahn und damit zur Entlastung des Straßenverkehrs wurde bereits im Jahr 1898 gemacht, Baubeginn war aber erst 1966. Inzwischen hat Prag tüchtig Strecke gemacht: Das Netz beläuft sich auf über 65 Kilometer und 61 Stationen. Und HOCHTIEF? Baut an der Zukunft dieses umweltfreundlichen Prager Verkehrsmittels weiter mit.

Das Projekt im Überblick

  • Stationen: Muzeum, Střížkov, Staroměstská, Anděl, Bořislavka, Motol, Můstek, Karlovo náměstí
Die Stationen Staroměstská und Anděl baute HOCHTIEF nach der Flut im Jahr 2002 wieder auf.

Auf Schienen zurück in die Zukunft

Die Station Střížkov wirkt im klassischen Stadtbild Prags wie ein Raumschiff. Ihr abgehängtes Glasdach und die verglaste Fassade fangen das Sonnenlicht ein und leiten es ins Innere.

Die Rekonstruktionen an der alten Museumsstation der Linie A managte HOCHTIEF während des laufenden Betriebs.

Neue Wasseraufbereitungsanlage

©HOCHTIEF CZ

Prag wächst und damit auch die Anforderungen an die Infrastruktur – sie bedarf zeitgemäßer Lösungen. Eine davon ist die große Wasseraufbereitungsanlage auf der Moldau-Insel im nördlichen Stadtteil Troja. Sie ist eines der größten Prager Bauprojekte von HOCHTIEF: größtenteils unterirdisch errichtet sowie überirdisch mit einer weitläufigen Grünanlage bepflanzt. Auf diese Weise wird die grüne Flusslandschaft bewahrt.

Das Projekt im Überblick:

  • Bauzeit: 2015-2018

Statt die Flusslandschaft mit hohen Stahlbetonkonstruktionen zu stören, die die Anlage vor Überschwemmungen schützen, wurden alle Behälter unterirdisch platziert und wasserdicht abgedeckt.

©HOCHTIEF CZ

 

 

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