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Das Projekt meines Lebens

Was macht die Faszination aus? Was treibt uns an? Die Projekte, die wir hier vorstellen, haben unsere Teams vor besondere Herausforderungen gestellt. Vieles kam anders, manches ging zwischendurch schief. Immer wieder aufstehen. Denn für jedes Problem findet sich eine Lösung – oft nach harter Arbeit.

2,7 Kilometer spektakuläre Technik

Dorothea Musik hat sich beim Brückenbau in Schottland gleich doppelt verliebt – in die Stadt Edinburgh, ihre Menschen, die Natur und Pubs. Vor allem aber in die „Queensferry Crossing“, eine 2,7 Kilometer lange Flussüberquerung nahe der Metropole. „Da geht mir als Architektin das Herz auf.“ Wir haben Dorothea Musik beim Besuch des „Projekts ihres Lebens“ begleitet.

Alltag voller Überraschungen

„Ein Projekt voller Überraschungen.“ So hat Christiane Zimmermann über vier Jahre den U-Bahn-Bau in Kopenhagen kennengelernt. Hier erlebte sie, was Teamwork heißt, wie die Herausforderungen eines Projekts zusammenschweißen und Freundschaften entstehen. Zu schätzen weiß die Bauingenieurin den dänischen Weg, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Das Größte fürs Unikat

Udo Töben hat viel erlebt in 36 Jahren HOCHTIEF. Venezuela, Schweden, Hamburg – das sind nur einige Stationen des Ingenieurs. 2022 erlebte er beim Ausbau der A6 „das Größte, was ich bisher gemacht habe“: den Querverschub der 820 Meter langen und 46.000 Tonnen schweren Brücke über das Neckartal. Im Film berichtet er vom Einsatz auf Achse 20 und erklärt, warum er sich als „Unikat“ bezeichnet.

Als Heidi sich durch den Berg bohrt…

… erlebt Jürgen Mielenz einige der spannendsten und intensivsten Momente in seinem Arbeitsleben. Der Gotthard – da hat Mielenz seinen ganz speziellen Tunnelblick. Da sieht er sich in der mit Neonlampen ausgeleuchteten Felsenhöhle, steht auf holprigem Grund, schaut nach oben zur 15 Meter entfernten freigesprengten Decke, die hier Firste heißt. Und denkt: 2.000 Meter Felsen liegen noch darüber. Fast unvorstellbar.

In Stein gemeißelt

Es war der vermutlich beeindruckendste Umzug in der Geschichte der Menschheit – und HOCHTIEF hat ihn vor einem halben Jahrhundert orchestriert. Die Rettung der Tempelanlage von Abu Simbel hatte gigantische Ausmaße und entwickelte sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Für Hans-Michael Treiber war es „das Projekt meines Lebens“.