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Das Projekt meines Lebens

Was macht die Faszination aus? Was treibt uns an? Die Projekte, die wir hier vorstellen, haben unsere Teams vor besondere Herausforderungen gestellt. Vieles kam anders, manches ging zwischendurch schief. Immer wieder aufstehen. Denn für jedes Problem findet sich eine Lösung – oft nach harter Arbeit.

2,7 Kilometer spektakuläre Technik

Dorothea Musik hat sich beim Brückenbau in Schottland gleich doppelt verliebt – in die Stadt Edinburgh, ihre Menschen, die Natur und Pubs. Vor allem aber in die „Queensferry Crossing“, eine 2,7 Kilometer lange Flussüberquerung nahe der Metropole. „Da geht mir als Architektin das Herz auf.“ Wir haben Dorothea Musik beim Besuch des „Projekts ihres Lebens“ begleitet.

A1-Brücke in Familienhand

HOCHTIEF-Bauleiterin Bettina Henneke zeigt ihrem 95-jährigen Großonkel ihre Baustelle, die A1-Brücke in Leverkusen. Einen Ort, den Paul Stern gut kennt. Er hat in den 60ern an gleicher Stelle die Vorgängerbrücke mitgebaut. „Ich setze die Familientradition fort“, sagt Henneke im Film „Projekt unseres Lebens“.

Das Größte fürs Unikat

Udo Töben hat viel erlebt in 36 Jahren HOCHTIEF. Venezuela, Schweden, Hamburg – das sind nur einige Stationen des Ingenieurs. 2022 erlebte er beim Ausbau der A6 „das Größte, was ich bisher gemacht habe“: den Querverschub der 820 Meter langen und 46.000 Tonnen schweren Brücke über das Neckartal. Im Film berichtet er vom Einsatz auf Achse 20.

Familienabenteuer in der Heimat Afrika

„Ein so großes und interessantes Projekt zu leiten und das noch in meiner Heimat, da musste ich einfach dabei sein“, erinnert sich Felix von Platen an das „Projekt meines Lebens“. Gut 20 Jahre ist es her, da leitete von Platen für HOCHTIEF in Lesotho das Wassertransferprojekt mit dem Matsuko-Wehr und einem über sechs Kilometer langen Tunnel. Die technische Herausforderung war längst nicht alles. Das Team lebte in einem Camp und musste sich in 2.000 Meter Höhe selbst versorgen. Von Platen, heute Leiter des Technical Competence Centers bei HOCHTIEF, war damals Bürgermeister, Klinik- und Schuldirektor in einem. Und zum Telefonieren ging es weitere 1.000 Meter hoch auf den Gipfel. Der Ingenieur und seine jetzt als duale Studentin bei HOCHTIEF arbeitende Tochter Meike geben am Essener Baldeneysee Einblicke in ihr Abenteuer in Afrika.

Alltag voller Überraschungen

„Ein Projekt voller Überraschungen.“ So hat Christiane Zimmermann über vier Jahre den U-Bahn-Bau in Kopenhagen kennengelernt. Hier erlebte sie, was Teamwork heißt, wie die Herausforderungen eines Projekts zusammenschweißen und Freundschaften entstehen. Zu schätzen weiß die Bauingenieurin den dänischen Weg, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

In Stein gemeißelt

Es war der vermutlich beeindruckendste Umzug in der Geschichte der Menschheit – und HOCHTIEF hat ihn vor einem halben Jahrhundert orchestriert. Die Rettung der Tempelanlage von Abu Simbel hatte gigantische Ausmaße und entwickelte sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Für Hans-Michael Treiber war es „das Projekt meines Lebens“.

Als Heidi sich durch den Berg bohrt…

… erlebt Jürgen Mielenz einige der spannendsten und intensivsten Momente in seinem Arbeitsleben. Der Gotthard – da hat Mielenz seinen ganz speziellen Tunnelblick. Da sieht er sich in der mit Neonlampen ausgeleuchteten Felsenhöhle, steht auf holprigem Grund, schaut nach oben zur 15 Meter entfernten freigesprengten Decke, die hier Firste heißt. Und denkt: 2.000 Meter Felsen liegen noch darüber. Fast unvorstellbar.