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„Herzlich willkommen bei HOCHTIEF“

So läuft der erste Tag für unsere Azubis

Der Schritt ins Berufsleben markiert einen wichtigen neuen Lebensabschnitt und ist oft mit Herzklopfen verbunden. Daher lassen sich unsere Ausbilder einiges einfallen, um den ersten Tag für neue Auszubildende zu etwas Besonderem zu machen.

„Als wir in den Firmeneingang rein sind, stand da schon unser Name auf dem Bildschirm“, erzählt Pascal Ammer über seinen ersten Tag bei HOCHTIEF. Er steht kurz vor dem Abschluss seiner dreijährigen Ausbildung. „Da hab’ ich mich richtig geehrt gefühlt. HOCHTIEF ist halt ein großer Konzern, der auf der ganzen Welt zu Hause ist. Und dann steht da dein Name! Besser geht es gar nicht“, sagt der angehende Baugeräteführer und lächelt.

Michelle Bendzulla (l.) und Nadine Bertlich

Der Start einer gemeinsamen Reise

Auch die Auszubildende Michelle Bendzulla kann sich an ihren ersten Tag bei HOCHTIEF sehr gut erinnern. Die künftige Industriekauffrau hatte sich mit den anderen Azubis in der schon zuvor gegründeten WhatsApp-Gruppe verabredet, um gemeinsam in den Meetingraum zu gehen: „Ich habe mich total darauf gefreut, die anderen Azubis endlich persönlich kennenzulernen.“

So wie am ersten Tag von Pascal Ammer und Michelle Bendzulla geht es jedes Jahr am 1. August in Essen zu. Die Azubis der HOCHTIEF-Gesellschaften erleben die ersten Begegnungen in ihrem neuen Lebensabschnitt. Nadine Bertlich, zuständig für die kaufmännischen Ausbildungsberufe von HOCHTIEF Solutions, und Pietro Spano, Ausbilder für die gewerblichen Azubis von HOCHTIEF Infrastructure, nehmen ihre neuen Schützlinge dann auch gleich unter ihre „Fittiche“. Die beiden haben selbst ihre Ausbildung bei HOCHTIEF gemacht und wissen, wie sich die jungen Leute fühlen. Daher soll es am ersten Tag vor allem eines: locker zugehen. Nadine Bertlich hat sich einiges zum besseren Kennenlernen überlegt. Die anfängliche Nervosität und Aufregung bei den Neuen verschwindet damit rasch. Die Azubis lernen an diesem Tag auch ihre jeweiligen Paten persönlich kennen: Auszubildende aus den älteren Jahrgängen geben ihnen während der ersten Tage und Wochen praktische Tipps.


Egal, was ist, einfach immer fragen. Keiner frisst einen auf. Dann läuft es auch besser.

Pascal Ammer, gewerblicher Azubi

„Dann stellen sich auch der Betriebsrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung vor. Die Personalabteilung erklärt, was ein Urlaubsantrag ist und wie man ihn ausfüllt. Oder was man macht, wenn man mal krank ist. Also ganz praktisches Wissen, damit die jungen Leute bei uns klarkommen“, berichtet Spano. Anschließend geht es auf eine Baustelle oder ins nahe Ausbildungszentrum. „Zum gemeinsamen Abschluss gibt es in der Kantine dann meistens Burger. Da freuen sich immer alle drüber.“

Mouhammed Singer, Pascal Ammer, Pietro Spano (v.l.n.r.)

Die gewerblichen Azubis bekommen am Nachmittag noch ihre Schutzkleidung: Hose, Jacke, Helm und Schuhe. Die probiert auch jeder gleich an. „Und was soll ich sagen? Es hat noch nie gepasst – und wird auch niemals passen“, berichtet Spano mit einem Lächeln. „Unsere Azubis wollen oftmals hauteng tragen und geben daher ihre Größe viel zu klein an. Aber modisch nutzt halt auf der Baustelle nichts. Da wird dann fleißig getauscht.“

Unterstützung über den ersten Tag hinaus

Die Kontakte, die die Azubis hier untereinander und mit ihren Paten und Ausbildern knüpfen, halten weit über den ersten Tag hinaus. Auch die WhatsApp-Gruppen bleiben bestehen, schon aus praktischen Gründen. „Da kann der eine schon erklären, was Blockuntericht bedeutet, oder weiß, welchen Lehrer wir haben. Dazu tauschen wir uns natürlich aus“, berichtet Michelle Bendzulla. Auch Einblicke in die Abteilungen, die Azubis durchlaufen, werden untereinander weitergegeben. „Gerade in einem großen Konzern wie HOCHTIEF ist dieser Austausch wichtig“, erklärt Bertlich. „Da erfährt man, wie die Gepflogenheiten in den Abteilungen sind, was da los ist und welche Aufgaben auf einen zukommen.“ Und natürlich ist die Vernetzung wertvoll für die Zeit nach der Ausbildung. „Dann weiß man immer: Ah ja, der war mit mir im Ausbildungsjahr, den kann ich einfach mal anrufen und fragen“, erzählt die Personalerin aus eigener Erfahrung.


Azubis von HOCHTIEF halten zusammen. Wir zeigen uns auch im Ausbildungszentrum, welche Handgriffe für den Job wichtig sind.

Mouhammed Singer, Azubi Baugeräteführer

Mouhammed Singer ist wie Pascal Ammer gewerblicher Azubi im dritten Jahr. Die beiden sind inzwischen gut miteinander befreundet. Er schätzt den Austausch mit den anderen Azubis. „Wir erkennen uns im Ausbildungszentrum und auf der Baustelle an unserer HOCHTIEF-Kleidung und halten zusammen. Da gibt man sich dann Infos, wie die Baustelle gerade läuft. Oder man bekommt mit, wenn jemand neu bei HOCHTIEF ist und Unterstützung braucht“, erzählt der angehende Baugeräteführer.

Mouhammed Singer (l.) und Pietro Spano

Den Neuen erklärt er gerne, wie es in der Schule läuft und was man dort lernt. Er spricht auch über seine Baustelle und was aktuell gebaut wird. „Wir zeigen uns auch im Ausbildungszentrum, welche Handgriffe für den Job wichtig sind“, erzählt der verheiratete Vater eines Kindes. Er hat seinen Weg übrigens über die gemeinnützige Organisation „Joblinge“ zu HOCHTIEF gefunden. Dort hatte Spano dessen Talent entdeckt. Mouhammed wird das Bewerbungsgespräch mit dem erfahrenen Ausbilder wohl niemals vergessen: „Danach habe ich ihn sofort gefragt, wann ich mit seiner Antwort rechnen kann. Ich hatte echt Angst, wegen meiner Zeugnisse. Aber Herr Spano hat wohl erkannt, dass ich die Ausbildung wirklich machen wollte, und sagte nur: Jetzt! Du kannst mit der Ausbildung bei uns anfangen. Da hab’ ich Gänsehaut bekommen.“

April 2020

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