Menü DEDeutschENEnglish Suche

Großer Konzern oder junges Unternehmen

Welcher Karriereeinstieg ist der richtige?

Der Karrierestart in einem jungen Unternehmen ist für viele Absolventen eine Alternative zum Einstieg in einen etablierten Konzern: Ein hohes Maß an Flexibilität, digitale Geschäftsmodelle und flache Hierarchien versprechen oftmals eine schnelle Karriere. Doch gilt dieses „Schwarz-Weiß-Denken“ auch für HOCHTIEF? Berufseinsteiger und Profis bei HOCHTIEF berichten über erstaunliche Parallelen und wesentliche Unterschiede.

„Meine Brückenbaustelle ist ein Unternehmen mit gerade einmal fünf Mitarbeitern. Das kann man sich vorstellen wie eine kleine Firma, für die ich nun mit verantwortlich bin“, berichtet Thomas Rieger. Der Nachwuchsbauleiter, der auf einer Autobahnbrücke bei Wuppertal tätig ist, übernimmt Aufgaben von der Baustelleneinrichtung bis zur Rechnungslegung: „Bei einem kleineren Projekt ist eigentlich jeder für alles verantwortlich, da sich die Teammitglieder häufig gegenseitig vertreten müssen. Dadurch kann man schnell Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln“, erzählt Rieger.

Thomas Rieger (l.) und Felix von Platen

Mit diesem Gründergefühl geht es auf vielen HOCHTIEF-Baustellen dann an die Arbeit. Insbesondere Prozessabläufe und die Kommunikation müssen zu Beginn aufgebaut werden. „Da ist Hands-on-Mentalität gefragt“, sagt Felix von Platen, Leiter des Technical Competence Centers von HOCHTIEF Infrastructure, der den Einsatz von Rieger auf der Baustelle zusammen mit der Niederlassung gut plant. Er bekräftigt die Aussagen seines Schützlings: „So ein Projekt ist das Beste, was es gibt. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Man schafft jeden Tag etwas und sieht: Das entwickelt sich. Gleichzeitig bringt es immer wieder neue Herausforderungen mit sich.“


Da ist Hands-on-Mentalität gefragt.

Felix von Platen, Leiter des Technical Competence Centers

Franziska Müller, 28, Projektentwicklerin

Der Wunsch, sich zu Beginn breiter aufzustellen

Thomas Rieger hatte sich zum Start seiner Karriere genau deshalb ein kleines Projekt gewünscht, in dem er dennoch viel lernen kann. Er wollte in alle Gewerke und Aufgabenbereiche hineinschnuppern, um festzustellen, was ihm liegt. Für Masterabsolventin Franziska Müller, zunächst Praktikantin, dann Trainee und mit 28 Jahren Projektentwicklerin bei HOCHTIEF PPP Solutions, war besonders die Aufgabenvielfalt am Anfang ihrer Karriere wichtig: „Bei uns kann man zwar nicht automatisch zwischen allen HOCHTIEF-Unternehmen einfach hin- und herspringen. Aber allein in unserer Gesellschaft HOCHTIEF PPP Solutions gibt es so viele unterschiedliche, spannende Bereiche, da kann und konnte ich sehr viel Erfahrungen sammeln. Ob Finanzen, Business-Planning oder das operative Baugeschäft – ich habe hier so viele Möglichkeiten, mein Wissen auszubauen.“


Meine Brückenbaustelle ist ein Unternehmen mit gerade einmal fünf Mitarbeitern. Das kann man sich vorstellen wie eine kleine Firma, für die ich nun mit verantwortlich bin.

Thomas Rieger, 27, Nachwuchsingenieur

Jörg Ohle, Geschäftsführer der HOCHTIEF-Tochter synexs

Karriere heißt, ein Gefühl für die Höhe zu bekommen

Der verbreitete Wunsch, als Jobeinsteiger eher zu einem relativ neu am Markt operierenden Unternehmen als in einen Konzern zu gehen, hat sicherlich auch mit der Erwartung zu tun, dort schneller Karriere machen zu können. Jörg Ohle, Geschäftsführer der HOCHTIEF-Tochter synexs, rät allerdings, sich zu Beginn der Karriereplanung nicht von solchen oft auch von Personalberatern geschürten Erwartungen treiben zu lassen: „Es tut gut, im Karriereaufzug mal auf einer Etage auszusteigen und ans Fenster zu gehen, um ein Gefühl für die Höhe zu bekommen“, betont er. „Wenn das alles zu schnell geht, ist irgendwann die persönliche Grenze erreicht, und das wäre schade.“

April 2020

In unserer Jobbörse können Sie sich über alle offene Stellen informieren.

Jetzt bewerben